Licht, Lampen, Leuchten für zuhause, Beleuchtung für zuhause, Farbtemperatur

„ES WERDE LICHT!“

Eigentlich wollen wir die Wohnung einfach nur hell und schön beleuchtet haben, der Weg dorthin ist jedoch ein klein bisschen schwieriger als angenommen. Gerne springen wir helfend ein oder klären die brennendsten Fragen zur Beleuchtung. Somit bleibt in Zukunft keiner mehr im Dunkeln sitzen und so manchem geht bei der Lektüre dieser Zeilen ein Lichtlein auf! Vorhang auf für die wichtigsten Infos rund um Lampen und Leuchten.

Licht & Leuchtmittel


Energieeffizienz, Lichtfarbe und Helligkeit sind Eigenschaften der unterschiedlichen Leuchtmittel. Die passende Lichtquelle sollte den Raumeigenschaften angepasst werden. Zwischen diesen Leuchtmittel können Sie wählen:

Glühlampe:

Der Klassiker unter den Leuchtmitteln. Bei der Glühlampe verschwindet ein Großteil der verbrauchten Energie im Raum. Glühlampen „heizen“ mehr, als sie leuchten. Die niedrige Energieeffizienz ist Grund für das Verschwinden der klassischen Glühlampe. Glühlampen zeichnen sich durch eine sehr angenehme Lichtfarbe aus. Mit rund 2.600 Kelvin sorgen Glühlampen für eine angenehme Atmosphäre. Eine handelsübliche 40-Watt Glühlampe hat eine Leuchtkraft von circa 400 Lumen.

Halogenlampe:

Das Arbeitstier unter den Leuchtmittel. Als Funktionslicht im Arbeitszimmer oder in der Küche leisten Halogenleuchtmittel hervorragende Dienste. Sie spenden ein klares, weißes Licht (ca. 3.100 Kelvin). Diese Art von Leuchtmittel sind klein, handlich und farbecht. Ähnlich wie Glühlampen sind Halogenlampen uneffizient und werden im Lauf der nächsten Jahre auch aus dem Handel verschwinden. Eine 40-Watt Halogenlampe spendet circa 700 Lumen.

Energiesparlampen:

Die kompakte Leuchtstoffröhre. Dieses kleine Energiewunder zeichnet sich durch ihre Energieeffizienz aus. Eine moderne Energiesparlampe hat eine vier- bis fünfmal höhere Lichtausbeute als eine Glühlampe. Die Lichttemperatur einer Energiesparlampe liegt bei ca. 6.000 Kelvin. Diese Lampen sorgen für ein kälteres, blau-grünes Licht. Moderne „Warmton“-Energiesparlampen produzieren eine ähnliche Lichtfarbe wie Glühlampen und können auch im gemütlichen Wohnbereich eingesetzt werden.

LED-Lampen:

Diese kleinen, effizienten Leuchtmittel sind der neuste Stand der Technik. Durch ihre geringe Größe lassen sie sich beinahe überall einsetzen und ermöglichen neue, nie dagewesenes Design – perfekt für alle, die sich Leuchten als ausgefallene Hingucker im Wohnzimmer wünschen. Eine LED-Lampe erzeugt nahezu keine Wärme und ist hinsichtlich der Energieeffizienz einer Energiesparlampe deutlich überlegen. Der vergleichsweise hohe Preis wird durch eine hohe Lebensdauer gerechtfertigt. LED-Leuchtmittel eignen sich hervorragend als Ergänzung zu herkömmlichen Beleuchtungssystemen. LED-Systeme erzeugen unterschiedliche Farbtemperaturen und können dem Einsatzgebiet entsprechend gewählt werden.

Lampen Farbtemperatur

Tipp: Bei einer Renovierung oder im Bau sollten Sie die Lichtplanung nicht vergessen. Wo sind Steckdosen und Stromanschlüsse notwendig? Wo soll der gemütliche Esstisch später stehen und in welchem Bereich ist helles Arbeitslicht gewünscht? Die Kombination aus Wandfarbe, Akzentfarbe und Beleuchtung ist ein hervorragendes Stilmittel, um bei einer Neugestaltung des Wohnraums neue Lieblingsplätze zu schaffen.

Kelvin & die Farbtemperatur


Kelvin ist die Maßeinheit für die thermodynamische Temperatur. Was auf den ersten Blick verwirrend und nach höherer Physik klingen mag, ist an sich ganz einfach. Die Farbtemperatur bringt zum Ausdruck, ob eine Lampe in ihrer Farbwirkung als warm oder kalt empfunden wird. Warmweißes Licht reicht bis ungefähr 3.300 Kelvin und ist perfekt fürs Wohnzimmer. Zwischen 3.300 Kelvin und 5.300 Kelvin liegt der neutralweiße Bereich. Dieses Licht ist perfekt fürs Home-Office und die Arbeit am Schreibtisch. Ab 5.300 Kelvin beginnt das tageslichtweiße Licht, welches beispielsweise in der Werkstattausleuchtung oder auch in Einkaufszentren Anwendung findet. Wer es gerne gemütlich mag, der sollte die 3.300 Kelvinmarke somit nicht überschreiten!

 Farbtemperatur Lichtfarbe  Farbwirkung Räume  Lampen & Leuchten
bis 3300 Kelvin Warmweiß warm, gemütlich Wohnzimmer Glühlampen & Halogenlampen
3300 bis 5300 Kelvin neutralweiß sachlich & neutral Büro & Home Office Halogenlampen & LED-Lampen
ab 5300 Kelvin tageslichtweiß hell, leicht bläulich Werkstatt LED-Lampen & Energiesparlampen

Der Beleuchtungsplan für die heimischen vier Wände


Ohne Plan geht es nicht! Auch wenn es Zeiten gab, in denen ein Raum mit EINER Lampe beleuchtet wurde, nicht alles, was man irgendwann versucht hat, ist sinnvoll. Die „1-Lampen-Lösung“ sorgt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für ein extrem unwohnliches Wohnklima, welches in gar nicht so seltenen Fällen für Kopfschmerzen und angestrengte Augen sorgt. Die Leuchtkraft eines Leuchtmittels kann unmöglich einen Wohnraum sinnvoll ausleuchten, ohne dabei zu blenden oder zu hell zu scheinen. Eine Kombination aus atmosphärischem (warmen) Licht, welches das Wohnklima ein wenig freundlicher gestaltet und die grundlegende Ausleuchtung von Wohnzimmer und Konsorten bildet und einer flexiblen Detail-Beleuchtung für die Leseabende, ist sinnvoll. Dazu kommen dann noch Lichtinseln, die entweder rein dekorativer Natur sind und somit Schlaglichter in der Wohnung setzen oder eben auf den Alltag abgestimmte Lichthöfe für die Zeitungslektüre oder das allabendliche Sodoku. Licht ist aus praktischer und ästhetischer Sicht ein Planungsbestanteil wie beispielsweise die Wandfarbe oder die Anzahl der Steckdosen pro Raum. Bei der Renovierung oder einem Neubau ist es extrem ratsam, einen Lichtplan oder eine Beleuchtungsskizze festzulegen.

Wichtige Fragen sind hierbei:

Wo brauche ich spezielles „Funktionslicht“?
Wie ist die Grundstimmung des Raums?
Wie versorge ich meine Lampen mit Strom?
Wie wird mein Lichtkonzept gesteuert?
Licht, Lampen, Leuchten

Das richtige Licht für die Wohnung


Wer sich pünktlich mit einem Beleuchtungskonzept auseinandersetzt, der minimiert das Risiko später im Dunkeln zu sitzen.

Mischen Sie unterschiedliche Beleuchtungstypen und schaffen Sie Behaglichkeit! Kombinieren Sie Hintergrundbeleuchtung, Akzentbeleuchtung und Arbeitsbeleuchtung punktgenau und schaffen Sie somit Lichtinseln und Gemütlichkeitsmeere. Deckenleuchten, Wandstrahler und Fluter schaffen angenehmes Hintergrundlicht und sorgen für eine Grundbeleuchtung. Mit Strahlern und Detailleuchten schaffen Sie Highlights. Lieblingsdinge und Sammlerstücke verdienen Intensität. Detailstrahler schaffen einen spannenden Tanz aus Licht und Schatten und tauchen einzelne Bereiche ins Rampenlicht. Der Teufel steckt im Detail: Zu viele Akzente verderben den Brei! Kontrastreiches, zielgerichtetes Licht muss dort sein wo Konzentration gefordert ist. Das Lieblingsbuch auf dem Sofa bei Dämmerlicht? Kopfschmerzen sind vorprogrammiert. Schummrige Beleuchtung am Schreibtisch, Gute Nacht! Kontrastreiche Beleuchtung fördert die Konzentration. Die Hintergrundbeleuchtung sollte mit Funktionsbeleuchtung ergänzt werden. Die Küche und das Arbeitszimmer vertragen besonders viel Licht. – Wollen Sie mehr darüber wissen? Dann kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie!

Fazit: Die richtige Farbtemperatur macht den Unterschied


Ob Wohnzimmer, Küche oder Schlafzimmer – die passende Farbtemperatur entscheidet darüber, wie ein Raum wirkt und wie wohl wir uns darin fühlen. Warmweißes Licht schafft Behaglichkeit, neutralweißes Licht unterstützt konzentriertes Arbeiten und tageslichtweißes Licht sorgt für maximale Helligkeit und Klarheit. Wer die Grundlagen von Kelvin-Werten, Lampentypen und Raumfunktionen berücksichtigt, kann mit einem durchdachten Beleuchtungsplan jede Wohnsituation optimal in Szene setzen. So wird Licht nicht nur funktional, sondern zum Gestaltungselement, das Atmosphäre, Stimmung und Wohnkomfort nachhaltig prägt.

Weitere Beiträge

Welche Farbtemperatur ist für Wohnräume am angenehmsten?


Für Wohnräume wird meistens warmweißes Licht als besonders angenehm empfunden. Es wirkt weich, gemütlich und passt gut zu Wohnzimmer, Schlafzimmer, Essbereich oder Leseecke. Neutralweißes Licht kann sinnvoll sein, wenn mehr Klarheit und Konzentration gefragt sind, zum Beispiel im Arbeitszimmer oder in bestimmten Küchenbereichen. Kaltweißes Licht wirkt dagegen sehr sachlich und wird im Zuhause eher gezielt eingesetzt. Der Artikel erklärt gut, wie stark die Farbtemperatur die Stimmung eines Raumes beeinflusst.

Was bedeutet Kelvin bei Lampen?


Kelvin beschreibt die Farbtemperatur einer Lichtquelle. Je niedriger der Kelvin-Wert ist, desto wärmer und gelblicher wirkt das Licht. Je höher der Wert ist, desto kühler, weißer oder bläulicher erscheint die Beleuchtung. Warmweißes Licht liegt häufig im Bereich von etwa 2.700 bis 3.300 Kelvin, neutralweißes Licht etwa bei 3.300 bis 5.300 Kelvin und tageslichtweißes Licht darüber. Der Artikel erklärt diesen Zusammenhang verständlich und zeigt, warum Kelvin beim Lampenkauf wichtiger ist, als viele denken.

Welche Lichtfarbe eignet sich für die Küche?

In der Küche kommt es darauf an, ob der Bereich zum Arbeiten oder zum Wohnen genutzt wird. Für Arbeitsflächen, Herd und Spüle ist neutralweißes Licht oft sinnvoll, weil es klarer wirkt und beim Schneiden, Kochen und Vorbereiten unterstützt. Für Essbereich, Kücheninsel oder offene Wohnküchen darf das Licht wärmer sein, damit die Atmosphäre gemütlicher wird. Besonders praktisch sind mehrere Lichtquellen, die getrennt geschaltet oder gedimmt werden können. Der Artikel zeigt gut, warum in der Küche nicht überall dieselbe Farbtemperatur ideal ist.

Welche Farbtemperatur passt ins Schlafzimmer?


Im Schlafzimmer eignet sich warmweißes Licht besonders gut, weil es entspannter und weniger aktivierend wirkt. Sehr kühles oder grelles Licht kann den Raum unruhig und funktional erscheinen lassen. Für den Kleiderschrank oder Schminkbereich kann etwas neutraleres Licht sinnvoll sein, damit Farben besser erkennbar sind. Am Bett sind dimmbare Nachttischlampen oder indirekte Lichtquellen besonders angenehm. Der Artikel erklärt gut, warum die richtige Lichtfarbe im Schlafzimmer vor allem Ruhe und Erholung unterstützen sollte.

Was ist der Unterschied zwischen warmweiß, neutralweiß und kaltweiß?


Warmweißes Licht wirkt eher gelblich, weich und gemütlich und passt gut in Wohn- und Schlafbereiche. Neutralweißes Licht ist klarer und sachlicher und eignet sich gut für Küche, Bad oder Arbeitsbereiche. Kaltweißes beziehungsweise tageslichtweißes Licht wirkt sehr hell und aktivierend, kann zu Hause aber schnell ungemütlich erscheinen. Welche Lichtfarbe passt, hängt also stark davon ab, ob ein Raum entspannen, orientieren oder konzentriertes Arbeiten unterstützen soll. Der Artikel ordnet diese Lichtfarben gut ein und zeigt, warum die Funktion des Raumes entscheidend ist.

Welche Fehler sollte man bei der Farbtemperatur von Lampen vermeiden?
A

Ein häufiger Fehler ist, überall im Zuhause dieselbe Lichtfarbe zu verwenden. Dadurch wirken manche Räume zu kalt und andere nicht hell genug. Auch zu kühles Licht im Wohnzimmer oder Schlafzimmer kann die Atmosphäre schnell ungemütlich machen. Umgekehrt kann zu warmes Licht in Arbeitsbereichen unpraktisch sein, weil Details schlechter erkennbar sind. Der Artikel zeigt gut, warum man Farbtemperatur, Raumfunktion und Lichtstimmung gemeinsam planen sollte.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 4

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Weil du diesen Beitrag nützlich fandest...

Folge uns in sozialen Netzwerken!