Es gibt doch nichts Schöneres, als in eine aufgeräumte und ordentliche Wohnung zu kommen. Doch es kommen immer neue Dinge hinzu und um Ordnung zu bewahren, muss auch mal ausgemistet und aussortiert werden.

Aber aller Anfang ist schwer. So ist es auch für die meisten Leute eine große Herausforderung, erst einmal mit dem Ausmisten anzufangen. Denn wo fangt man am besten an? Und wie geht man vor? Das wohl größte Problem ist oftmals auch, dass man sich nicht von alten Dingen trennen kann, obwohl sie überflüssig sind.

Mit den nachfolgenden 5 Tipps erledigen Sie die große Aufgabe im Handumdrehen und sind im Nachhinein froh, dass Sie es gewagt und für Ordnung gesorgt haben. Wir wünschen Ihnen schonmal ein erfolgreiches Ausmisten!

Tipp 1: Ausmisten nach Plan


Ausmisten ist gar nicht so einfach, vor allem wenn man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Daher ist der erste Schritt zum Ausmisten das Aufstellen eines Planes. Mithilfe eines mehr oder weniger konkreten Planes, an dem man sich orientieren kann, kommt man schneller voran als manchmal gedacht.

So sollte im ersten Schritt eine Zielsetzung festgelegt werden, die unter anderem zur Motivation dient. Danach sucht man sich ein Prinzip oder eine Methode aus, nach der man aussortieren möchte, denn so kann es viel seltener passieren, dass man planlos ist oder in ein Chaos versinkt. An die ausgewählte Methode sollte man sich dann streng halten, um einfach und schnell ans Ziel zu gelangen.

Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Methoden und Prinzipien, an die man sich halten kann, um einfach zum Ziel zu gelangen. Bekannte Methoden sind dabei zum Beispiel die Marie-Kondo-Methode (auch „Konmari“ genannt), das Death-Cleaning-Prinzip (schwedischer Trend) oder auch das Pareto-Prinzip (auch als „80-20-Regel“ bekannt).

Ist erstmal ein Plan aufgestellt, sollte direkt begonnen werden, denn ist einmal angefangen, ist es nicht mehr so schwer weiterzumachen. Und immer daran denken: Auch kleine Schritte führen zu eurem Ziel!

Tipp 2: Prioritäten setzen und einhalten


Für ein erfolgreiches Ausmisten sollten Prioritäten gesetzt und anschließend auch beibehalten werden. So bietet es sich zum Beispiel an, mit der 3-Kisten-Methode das Vorgehen zu vereinfachen. Bei der 3-Kisten-Methode nimmt man drei Kisten zum Aussortieren. In eine der Kisten kommen die Sachen, die aussortiert und im Anschluss entsorgt werden. In eine weitere Kiste kommen dann die Sachen, die täglich oder sehr häufig in Benutzung sind und auf keinen Fall aussortiert werden dürfen. Die dritte Kiste ist für alles, was noch gebraucht, aber nicht so häufig wie die anderen Dinge genutzt und deshalb aufgehoben werden. Während des gesamten Ausmistens sollten Sie das Prinzip beibehalten und Sie werden merken, wie einfach es damit vorangeht.

Um noch besser voranzukommen und stets motiviert zu bleiben, können wir Ihnen nur ans Herz legen, eine Checkliste zum Aussortieren anzufertigen. So können Sie nach jedem Zimmer oder auch schon Zimmerabteil ein Häkchen setzen und Sie werden sehen, wie motiviert und schnell Sie an das Ausmisten herangehen.

Tipp 3: Die Wohnung radikal ausmisten


Zeigen Sie Härte und misten Sie Ihre Wohnung radikal aus und seien Sie nicht zu nachdenklich über die aussortierten Dinge. Wer radikal ausmistet, hat definitiv länger etwas von der Aktion als jemand, der nur wenig ausmistet.

Am besten gehen Sie strukturiert nach den Zimmern Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses vor. Grundsätzlich gibt es meistens vier Zimmer, in denen man regelmäßig ausmisten sollte. Dazu gehören Küche, Badezimmer, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Das sind nämlich auch die Zimmer, in denen Sie sich am meisten aufhalten. Jährlich sollte aber auch der Keller einmal ausgemistet werden, sofern es einen gibt. Dieser bleibt in diesem Blogbeitrag aber erst einmal außen vor.

In der Küche können Sie von Schrank zu Schrank vorgehen. So können Sie dann nacheinander zum Beispiel Lebensmittel aussortieren. Dazu gehört auch die folgende Ordnung im Kühlschrank. Des Weiteren können Koch- und Backutensilien ausgemistet werden. Danach folgen Geschirr- und Besteck-Service, denn meistens hat jeder mehr als nur eine Modellserie in seinen Schränken.

Im Badezimmer sammeln sich so manchmal viele verschiedene Sorten an Duschgelen, Shampoos und Deos an, denn man möchte ja auch mal etwas Neues ausprobieren. Letztendlich wird immer nur das Gleiche wie immer genutzt. Genauso ist es bei Kosmetik und Nagellacken der Fall. Sortieren Sie aus, was Sie nicht mehr nutzen und was vielleicht auch nicht mehr gut ist.

Das Wohnzimmer ist ein Ort, an dem sich viele kleine Dinge, wie verschiedenste Dekoration, Spiele, DVDs und CDs ansammeln. Auch diese sollten Sie regelmäßig aussortieren (und am besten radikal!).

In Ihrem Schlafzimmer sollten Sie sich wohlfühlen, um gut schlafen zu können. Und das geht nun mal am besten, wenn Ordnung herrscht und dieses nicht zu voll ist. Daher sollten auch hier Schränke und Regale mit Büchern und Dekoration etc. aussortiert werden.

Wenn Sie beim Ausmisten der vier oben genannten Zimmer die nachfolgende Checkliste befolgen, kann nichts mehr schiefgehen:

  • Funktioniert die Sache noch oder ist sie schon kaputt?
  • Wird die Sache gebraucht und würde man sie daher auch immer nachkaufen?
  • Wann wurde die Sache zuletzt genutzt?
  • Hat man die Sache doppelt?

Tipp 4: Den Kleiderschrank richtig ausmisten


Am meisten von allem ist wohl der Kleiderschrank gefürchtet. Schrankleichen und Kleidung, von der wir gar nicht mehr wussten, dass wir sie überhaupt haben. Zur Vermeidung dieser beiden Ängste sollten Sie auch Ihren Kleiderschrank in regelmäßigen Zeitabschnitten ausmisten und geordnet wieder einräumen.

Zur Vereinfachung räumt man am besten zuallererst den Kleiderschrank komplett aus, mistet aus und räumt ihn dann komplett neu und ordentlich ein. Wer es noch ordentlicher mag, kann sich auch von Schrankabteil zu Schrankabteil vorarbeiten. Um Ihr Ankleidezimmer perfekt einzurichten, finden Sie weitere Informationen im passenden Blogbeitrag.

Beim Aussortieren Ihres Kleiderschrankes könne Sie fast wie bei den anderen Räumen und Schränken auch vorgehen. Speziell für das Ausmisten des Kleiderschrankes haben wir eine Liste mit Fragen, die Sie sich beim Aussortieren stellen könne, um es einfacher zu haben:

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  • Ist das Kleidungsstück getragen worden oder ist evtl. noch das Preisschild dran?
  • Sind Gebrauchsspuren an dem Kleidungsstück oder ist es vielleicht auch schon kaputt?
  • Passt das Kleidungsstück noch?

Tipp 5: Die aussortierten Sachen richtig entsorgen


Fast fertig mit dem Ausmisten der Wohnung. Doch was macht man nun mit den Dingen, die in der „Aussortiert-Kiste“ gelandet sind? Das ist ganz einfach und Sie haben sogar mehrere Möglichkeiten.

    1. Verschenken
      Viele Dinge, die man selbst vielleicht doppelt hat oder gar nicht nutzt, kann man Verwandten, Freunden oder auch Bekannten schenken, um ihnen eine Freude zu machen. Denn wer weiß, eventuell können sie die Dinge sogar besser gebrauchen als Sie selbst.
    2. Verkaufen
      Dinge, die evtl. noch wertvoll sind, oder auch von Ihren Freunden und Verwandten ebenso wenig gebraucht und gewollt werden, können Sie auch verkaufen und erhalten dafür sogar etwas.
    3. Entsorgen
      Falls die ersten beiden Möglichkeiten nicht zutreffen und die Dinge sogar direkt unbrauchbar sind, sollten Sie diese sofort entsorgen und nicht noch so lange aufheben, bis Sie die Dinge vielleicht doch noch gebrauchen können.

Wie fange ich am besten mit dem Ausmisten an?

Am besten beginnst du mit einem kleinen, überschaubaren Bereich statt direkt mit der ganzen Wohnung. Eine Schublade, ein Regal oder eine einzelne Kategorie wie Kleidung, Papierkram oder Küchenutensilien ist für den Einstieg leichter zu schaffen. So bekommst du schnell ein sichtbares Ergebnis und bleibst eher motiviert. Wichtig ist, Dinge direkt in Kategorien zu sortieren: behalten, verschenken, verkaufen, entsorgen oder später prüfen. Der Artikel zeigt gut, wie Ausmisten leichter wird, wenn man strukturiert und Schritt für Schritt vorgeht.

Wie entscheide ich, was ich wegwerfen oder behalten soll?


Hilfreich ist die Frage, ob du den Gegenstand wirklich nutzt, brauchst oder bewusst behalten möchtest. Dinge, die seit langer Zeit unbenutzt herumliegen, keinen festen Platz haben oder dich eher belasten, sollten kritisch geprüft werden. Gleichzeitig muss nicht alles weg, nur weil es nicht perfekt praktisch ist. Erinnerungsstücke, Lieblingsstücke oder Dinge mit echtem Nutzen dürfen selbstverständlich bleiben. Der Artikel erklärt gut, dass Ausmisten nicht bedeutet, möglichst leer zu wohnen, sondern Platz für das zu schaffen, was wirklich wichtig ist.

Warum fällt Ausmisten so schwer?


Ausmisten fällt vielen Menschen schwer, weil Gegenstände oft mit Erinnerungen, Geldwert oder Schuldgefühlen verbunden sind. Man denkt schnell: „Das kann ich bestimmt noch gebrauchen“ oder „Dafür habe ich mal viel bezahlt“. Genau dadurch bleiben viele Dinge länger im Haushalt, als sie wirklich sinnvoll sind. Hilfreich ist es, nicht jede Entscheidung emotional aufzuladen, sondern ehrlich zu prüfen, ob der Gegenstand heute noch zu deinem Alltag passt. Der Artikel greift diesen Punkt gut auf und zeigt, wie man Ausmisten entspannter und realistischer angehen kann.

Wie kann man ausmisten, ohne überfordert zu sein?


Überforderung entsteht oft, wenn man sich zu viel auf einmal vornimmt. Besser ist es, mit festen Zeitfenstern zu arbeiten, zum Beispiel 20 oder 30 Minuten pro Bereich. Danach sollte man die aussortierten Dinge direkt aus der Wohnung bringen oder zumindest klar getrennt lagern. Wenn alles nur in neuen Stapeln endet, fühlt sich der Fortschritt schnell wieder chaotisch an. Der Artikel zeigt gut, warum kleine Etappen und klare Entscheidungen beim Ausmisten wirksamer sind als ein großer, unübersichtlicher Kraftakt.

Was macht man mit Dingen, die man nicht mehr braucht?


Dinge, die noch gut erhalten sind, müssen nicht automatisch in den Müll. Sie können verkauft, verschenkt, gespendet oder an soziale Einrichtungen weitergegeben werden. Kaputte, verschmutzte oder nicht mehr nutzbare Gegenstände sollten dagegen fachgerecht entsorgt werden. Wichtig ist, aussortierte Dinge nicht dauerhaft in Kisten aufzubewahren, sonst verschiebt sich das Problem nur. Der Artikel erklärt gut, dass Ausmisten erst dann wirklich abgeschlossen ist, wenn die Dinge das Zuhause auch tatsächlich verlassen.

Wie bleibt die Wohnung nach dem Ausmisten dauerhaft ordentlich?


Dauerhafte Ordnung entsteht, wenn jeder Gegenstand einen festen Platz hat und neue Dinge nicht einfach unkontrolliert dazukommen. Nach dem Ausmisten lohnt es sich, Stauraum sinnvoll zu organisieren und häufig genutzte Dinge gut erreichbar aufzubewahren. Außerdem hilft es, regelmäßig kleine Bereiche nachzusortieren, statt zu warten, bis sich wieder alles ansammelt. Eine einfache Regel ist, bei Neuanschaffungen zu prüfen, ob dafür wirklich Platz und Bedarf vorhanden ist. Der Artikel zeigt gut, dass Ausmisten kein einmaliges Projekt sein muss, sondern durch kleine Routinen dauerhaft leichter wird.

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