Sofas, Sessel, Polsterbetten & Co.

Wissenswertes über Stoffe

Der Bezug ist wie das Gesicht des Polstermöbels, die Auswahl beeinflusst die Optik und die Gebrauchseigenschaften entscheidend. Der Preis eines Stoffes sagt nicht zwangsläufig etwas über seine Robustheit und Langlebigkeit aus, sondern kann Ausdruck anderer Qualitätskriterien sein, wie z.B. der Exklusivität und Eleganz der verwendeten Materialien (Seide), der Raffinesse des Druck- oder Webverfahrens, des hohen ästhetischen Wertes oder der extremen Feinheit.

Polstermöbel werden im Durchschnitt vier Stunden pro Tag benutzt. Legt man pro Woche nur 6 Tage zugrunde und errechnet die Sitzdauer in einem Jahr, so kommt man auf die unglaubliche Zahl von 1248 Stunden. Während dieser Zeit müssen Polstermöbel hohe Gewichtsbelastungen, Scheuerbewegungen und andere Einflüsse wie Licht, Wärme, Staub etc. aushalten, möglichst ohne dass sie dabei ihre Funktions- und Gebrauchstauglichkeit verlieren.

Stoffpflege

Stoffpflege: Einige ganz besonders hochwertige Materialien unserer angebotenen Stoffkollektionen haben eigene Pflegeanleitungen, die es unbedingt zu beachten gilt. Bitte bewahren Sie die Anleitung zusammen mit dem Kaufvertrag auf. Die Unterhaltspflege ist gleichzusetzen mit der täglichen Körperpflege des Menschen. Bei der regelmäßigen Unterhaltspflege werden Verschmutzungen, die durch den täglichen Gebrauch entstehen, beseitigt (Hausstaub, Krümel, Fusseln, etc.) und zwar durch regelmäßiges Absaugen (geringe Saugleistung) mit einem normalen Haushaltsstaubsauger mit Polsterdüse.

Bei Velours- und Flachgewebe unbedingt eine Düse mit weichen Borsten verwenden und in Strichrichtung arbeiten. Anschließend mit einer weichen Bürste abbürsten (z.B. Kleiderbürste). Ab und zu sollte der Bezug mit einem feuchten Ledertuch abgewischt werden. Die Feuchtigkeit hält die Fasern elastisch und wirkt sich so positiv auf deren Langlebigkeit aus. Keinesfalls Mikrofasertücher oder Dampfreiniger verwenden!

Gefahrenquellen

Die Möbelindustrie und der Möbelfachhandel werden gerade bei hellen Stoffbezügen immer wieder mit einem hartnäckigen Problem konfrontiert: Verfärbung! Stoffe dunkler Kleidung (wie Baumwolle, Jeans usw.) oder anderer Textilien können durch mangelnde Farbechtheit bereits bei leichtem Druck oder Reiben abfärben. Die Gefahr des Abfärbens ist umso höher, je heller der Stoffbezug ist. Dabei spielen Art und Qualität des Möbel-Bezugs keine Rolle. Es handelt sich somit nicht um einen Mangel am Bezug, sondern um einen Fehler am Bekleidungstextil. Der Reklamationsfall muss im Bekleidungshaus angemeldet werden, sofern eine nicht ausreichende Kennzeichnung der Farbechtheit der Kleidung nachgewiesen werden kann. Viele Bekleidungshersteller weisen deswegen mit besonderen Etiketten auf diese Gefahr hin. Verfärbungen durch nicht farbechte Textilien sind äußerst hartnäckig und können aus den meisten Bezugsmaterialien nicht mehr entfernt werden. Häusliche Jeansträger müssen zudem wissen, dass grobe Jeansstoffe mit derben Nähten oder mit Nieten der Feind feingewebter Polsterbezügen sind. Klettbänder und Haustiere mit scharfen Krallen müssen von Polstermöbeln ferngehalten werden.

Moderne Polstermöbel mit legerer Verarbeitung

Innerhalb der letzten 10-15 Jahre hat sich eine veränderte Art der Polstermöbelherstellung immer stärker durchgesetzt. Bei dieser so genannten Mattenpolsterung wird der Bezugsstoff großflächig mit hochwertiger Dacronwatte vernäht und versteppt (vergleichbar mit einer Steppdecke). In die sich bildende Kuschelzone sinkt man etwas ein; die Polsterung passt sich ideal dem Körper an und man genießt so besonders entspannenden Sitzkomfort. Bei dieser lockeren Art der Verarbeitung ist es normal und gewollt, dass der Bezug Falten bildet. Art und Stärke der Falten sind auch von der Dehnfähigkeit des Bezugsmaterials abhängig. Durch die Benutzung verstärkt sich oftmals die Faltenbildung noch etwas.
Um optische Unterschiede durch die Benutzung zu vermeiden, ist es ratsam alle Polsterteile der Garnitur gleichmäßig zu benutzen. Bei besonderes großflächig gestalteten Polstermöbel müssen bei Lederbezügen zum Teil zusätzliche Nähte eingearbeitet werden, damit das sehr dehnfähige Leder in der Benutzung nicht zu starke Falten bildet. Ledermodelle können sich deshalb in der Optik geringfügig vom gleichen Modell in Stoff unterscheiden! Wer sich also für eine bequemere, leger gepolsterte Garnitur entscheidet, stellt diesen Falteneffekt zwangsläufig fest. Diese charakteristische Optik ist gewollt und deshalb kein Reklamationsgrund.

Sofas, Sessel, Polsterbetten & Co.

Wissenswertes über Leder

Leder ist ein echtes Stück Natur, ein edles Material. Es erfreut sich wegen seiner natürlichen Eigenschaften besonderer Beliebtheit. Charakteristisch für Leder sind die vielen Merkmale, die durch Zufälligkeiten der Natur bestimmt werden. Beispiele hierfür sind Mastfalten, Dung- und Scheuerstellen, Hecken- und Dornenrisse, Adern, Parasiten- und Zeckenstiche, Hornstöße, Warzen und grobporige Narben. Für die Fertigung einer Polstergruppe werden bis zu acht Lederhäute benötigt, aufgrund der unterschiedlichen Oberflächenstrukturen sowie wechselnder Klima- und Wachstumsbedingungen können Farb- und Griffunterschiede oder voneinander abweichende Glanzstellen auftreten. Keine Haut gleicht der anderen.

Leder hat aufgrund seiner Herkunft, der verwendeten Gerb- und Fettstoffe, der Zurichtung und der Naturmerkmale, diese natürlichen Eigenschaften. Alle diese Merkmale sind arttypisch, sie zeugen von der Echtheit und dem hohen Wert des Naturmaterials Leder. Sie sind keineswegs wertmindernd. Bitte setzen Sie Leder niemals der direkten Sonnenbestrahlung aus, da sich Farbe und Griff des Leders verändern können. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass wir bereits bei der Bestellung auf diesen Sachverhalt aufmerksam machen. Die angesprochenen Punkte und die Verarbeitungskriterien für Leder basieren auf der gewachsenen Natürlichkeit des Leders und sind kein Reklamationsgrund.

Hochwertiges Leder verändert sich mit der Zeit auf natürliche Weise. Seine Patina macht jedes Möbelstück einzigartig und verleiht ihm eine ganz persönliche Ausstrahlung.

Lederpflege

Damit Polstermöbel lange Zeit schön bleiben, müssen sie regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Lederpflege erfordert wenig Aufwand. Es ist empfehlenswert, neben der normalen Unterhaltspflege (leichtes Absaugen und gelegentliches Abwischen mit einem feuchten Tuch) das Leder je nach Nutzung ein- bis zweimal pro Jahr mit speziell geeigneten Reinigungsprodukten zu säubern und entsprechend geeignetem Lederpflegemittel gemäß Gebrauchsanweisung zu behandeln. Bitte die Herstelleranleitungen beachten. Reinigen Sie am besten immer ganze Teile großflächig von Naht zu Naht. Bitte nicht mit ungeeigneten Mitteln wie z.B. Schuhcreme, Bohnerwachs oder Kosmetik experimentieren! Beanspruchte Stellen am Nubuk-Lederbezug können mit weicher Bürste, Nubuk-, Pad- oder Schaumstoffschwamm wieder aufgeraut werden.

Gefahrenquellen

Die Möbelindustrie und der Möbelfachhandel werden gerade bei hellen Lederbezügen immer wieder mit einem hartnäckigen Problem konfrontiert: Verfärbung! Stoffe dunkler Kleidung (wie Baumwolle, Jeans usw.) oder anderer Textilien können durch mangelnde Farbechtheit bereits bei leichtem Druck oder Reiben abfärben. Die Gefahr des Abfärbens ist umso höher, je heller der Lederbezug ist. Dabei spielen Art und Qualität des Möbel-Bezugs keine Rolle. Es handelt sich somit nicht um einen Mangel am Bezug, sondern um einen Fehler am Bekleidungstextil. Der Reklamationsfall muss im Bekleidungshaus angemeldet werden, sofern eine nicht ausreichende Kennzeichnung der Farbechtheit der Kleidung nachgewiesen werden kann. Viele Bekleidungshersteller weisen deswegen mit besonderen Etiketten auf diese Gefahr hin. Verfärbungen durch nicht farbechte Textilien sind äußerst hartnäckig und können aus den meisten Bezugsmaterialien nicht mehr entfernt werden. Häusliche Jeansträger müssen zudem wissen, dass grobe Jeansstoffe mit derben Nähten oder mit Nieten der Feind von Polsterbezügen sind. Klettbänder und Haustiere mit scharfen Krallen müssen von Polstermöbeln ferngehalten werden.

Moderne Polstermöbel mit legerer Verarbeitung

Innerhalb der letzten 10-15 Jahre hat sich eine veränderte Art der Polstermöbelherstellung immer stärker durchgesetzt. Bei dieser so genannten Mattenpolsterung wird der Bezugsstoff großflächig mit hochwertiger Dacronwatte vernäht und versteppt (vergleichbar mit einer Steppdecke). In die sich bildende Kuschelzone sinkt man etwas ein; die Polsterung passt sich ideal dem Körper an und man genießt so besonders entspannenden Sitzkomfort. Bei dieser lockeren Art der Verarbeitung ist es normal und gewollt, dass der Bezug Falten bildet. Art und Stärke der Falten sind auch von der Dehnfähigkeit des Bezugsmateriales abhängig. Durch die Benutzung verstärkt sich oftmals die Faltenbildung noch etwas.

Um optische Unterschiede durch die Benutzung zu vermeiden, ist es ratsam alle Polsterteile der Garnitur gleichmäßig zu benutzen. Bei besonderes großflächig gestalten Polstermöbel müssen bei Lederbezügen zum Teil zusätzliche Nähte eingearbeitet werden, damit das sehr dehnfähige Leder in der Benutzung nicht zu starke Falten bildet. Ledermodelle können sich deshalb in der Optik geringfügig vom gleichen Modell in Stoff unterscheiden! Wer sich also für eine bequemere, leger gepolsterte Garnitur entscheidet, stellt diesen Falteneffekt zwangsläufig fest. Diese charakteristische Optik ist gewollt und deshalb kein Reklamationsgrund.

Tische, Sideboards, Wohnwände & Co.

Wissenswertes über Massivholz

Massivholz ist für Möbel und die Inneneinrichtung der wertvollste Werkstoff und wegen seiner Ausstrahlung von Wärme und Geborgenheit besonders geschätzt. Durch den unterschiedlichen Wuchs des Baumes — kein Baum gleicht dem anderen — sind naturbedingte Farb- und Strukturunterschiede, feine Haarrisse, schwarzbraune Äste usw. ein Echtheitskennzeichen und machen den besonderen Reiz von Massivholzmöbeln aus.

Massivholz lebt weiter und arbeitet bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen. Der Fachmann spricht dann von einem Quellen oder Schwinden des Holzes. Achten Sie daher immer auf ein gleichmäßiges und nicht zu trockenes Raumklima. Türen und große Flächen können sich trotz aller Verarbeitungssorgfalt verziehen, Äste rissig werden und auch feine Risse im glatten Holz entstehen. Diese Eigenschaften des Massivholzes sind natürlich und daher kein Grund für Beanstandungen.

Holzpflege

Die Oberfläche ist maßgeblich für die Pflege!
Im Allgemeinen genügt für die Pflege Ihrer Möbel das Staubtuch — stauben Sie regelmäßig (eventuell leicht feucht) ab. Wischen Sie dabei immer in Richtung der Maserung des Holzes. Insbesondere Massivholzmöbel brauchen eine konstante Temperatur (idealerweise ca. 20°C) und Luftfeuchtigkeit (55 – 60%). Weiterhin setzen Sie bitte das Holz gleichmäßig dem Licht aus. Zur Vermeidung von Rändern und Druckstellen (insbesondere bei Weichhölzern) lassen Sie bitte keine Gläser, Flaschen etc. über längere Zeit stehen.

Lackierte Oberflächen

Zunächst einmal sind lackierte Flächen die mit Abstand strapazierfähigsten Oberflächen bei Möbeln (aus Holz). Aber wenn ein Kratzer im Lack ist, hilft im Gegensatz zu offenporig behandelten Oberflächen (geölt oder gewachst) nur eine neue Oberflächenbehandlung. Achten Sie also bitte darauf, dass keine Kratzer oder Schrammen an Ihre lackierten Möbel kommen, denn dann ist die Oberflächenpflege ein Kinderspiel. Bei Verschmutzungen einfach mit einem feuchten Fensterleder wischen und mit einem weichen Staubtuch nachreiben. Bitte keine Polituren oder Sprays verwenden. Achten Sie darauf, Gummi- oder Kunststoffgleiter immer mit Filz o.ä. zu unterlegen, ansonsten können Ränder oder Spuren entstehen. Kratzer auf poliertem Holz können sie mit einer 1 : 1 Mischung aus Essig und Öl kaschieren. Behandeln Sie die Stelle einige Male mit dieser Mischung und reiben Sie dann mit einem weichen Wolltuch ab. Bei schwerwiegenderen Problemen empfiehlt es sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Gewachste Oberflächen

Gewachste Flächen finden Sie meistens bei Massivholzmöbeln. Bitte achten Sie deshalb bei diesen Möbeln besonders auf das Raumklima. Bei normalen Verschmutzungen genügt es, wenn Sie die Oberfläche abstauben oder feucht wischen, mit Wasser oder Pflanzenseife nachwischen und mit Bienenwachs oder Bienenwachs- Pflegeemulsion einreiben und nach dem Trocknen mit einem fusselfreien Leinentuch polieren. Sehr starke Verschmutzungen können Sie mit Wachsbalsam-Reiniger entfernen, in schwierigen Fällen den Reiniger auf ein Poliervlies oder ein 280er Schleifpapier auftragen und ausreiben. Danach mit etwas Pflanzenseife reinigen und nachwachsen.

Geölte Oberflächen

Normale Verschmutzungen können Sie leicht mit einem feuchten Tuch (mit klarem Wasser oder Pflanzenseife) entfernen. Es empfiehlt sich, stark strapazierte Flächen ab und zu mit Paraffinöl einzureiben und den Überstand nach etwa 5 Minuten mit einem fusselfreien Leinentuch abzunehmen. Starke Verschmutzungen können Sie mit einem 280er Schleifpapier entfernen, nachwaschen und die Fläche wieder nachölen. Zu derartigen Oberflächen bieten die Hersteller oft Pflegesets an. Diese sind genau auf die jeweilige Oberfläche ausgelegt, wir empfehlen Ihnen deshalb, diese wenn möglich zu benutzen. Und wenn Sie einmal keine Pflegeprodukte zur Hand haben, bei uns bekommen Sie selbstverständlich auch die passende Oberflächenpflege für Ihre Massivholzmöbel.

A-Z FÜR POLSTERMÖBEL, SITZMÖBEL UND MATRATZEN

Auf hellen oder einfarbigen Bezugsmaterialen können „nicht farbechte“ Textilien, z.B. Blue Jeans, T-Shirts oder ähnliches, besonders bei kräftigen Farben abfärben. Das lässt sich bei den meisten Stoffen nicht rückstandsfrei entfernen.
Bei Leder sind dringend die jeweiligen Pflegehinweise zu beachten, da unterschiedliche Lederarten verschiedene Unterhaltsanforderungen haben.

Auch bei Polstermöbeln und vor allem Betten/Polsterbetten ist bei der Planung auf einen ebenen Untergrund und einen geeigneten Stellplatz zu achten. Insbesondere müssen Möbel grundsätzlich gerade ausgerichtet aufgestellt werden, da es sonst zu Folgeschäden kommen kann. Informieren Sie Ihren Einrichtungsberater über die Raumsituation in Ihrem Zuhause! Böden sind in der Regel nicht gerade und bei feuchten Wänden muss ein Mindestabstand von den Wänden gewahrt werden, sonst sind Feuchtigkeitsschäden, unangenehmer Geruch usw. nicht zu vermeiden. Bei Fußbodenheizung ist insbesondere auf ausreichende Luftzirkulation zu achten.

Wichtig: Ihr Einrichtungsberater benötigt von Ihnen die Informationen über die Lieferbedingungen zum Bestimmungsort. Die Verantwortung dafür, dass die Möbel auch tatsächlich in Haus oder Wohnung geliefert werden können, trägt grundsätzlich der Käufer! Informieren Sie daher Ihren Einrichtungsberater umfassend über die örtlichen Gegebenheiten und die Zugänglichkeit Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung.

Die Belastbarkeiten von Polstermöbeln, Betten, Matratzen und Funktionsteilen sind sehr unterschiedlich. Bei Polstermöbeln für den allgemeinen Wohnbedarf ist etwa bei Sitzflächen in der Regel
von einem maximalen Benutzergewicht bzw. einer maximalen Belastung von 100kg bis 120kg bei üblichem Gebrauch (Sitzen, Liegen u.ä.) zu Grunde zu legen. Lassen Sie sich bitte beraten, ob bei höheren Gewichtsansprüchen Sonderanfertigungen möglich sind.

Auch die Belastbarkeit von Armlehnen, Funktionsteilen, Fußstützen, usw. ist begrenzt. Meist liegt sie etwa zwischen 20 kg und maximal 35 kg. Sie sind deshalb keinesfalls zum Sitzen insbesondere
nicht mit dem vollen Körpergewicht geeignet. Die Produktinformationen zu den maximalen Belastbarkeitsgrenzen sind unbedingt zu beachten. Fragen Sie Ihre Einrichtungsberater.

Ein Bettkasten darf grundsätzlich weder überladen (Gewicht) noch überfüllt (Volumen) werden, damit die Luft zirkulieren kann. Bei Nichtbeachtung kann es zu Schäden am Bettkasten selbst sowie zu Folgeschäden wie z.B. Schimmelpilzbildung, Geruchsbildung oder Schäden am Fußboden oder eben auch am Möbel kommen.

Die Bezeichnung Boxspring heißt übersetzt „gefederte Box“. Boxspringbetten hatten Ihre frühe Entwicklung in den USA und erfreuen sich heute in Europa und gerade auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Der Unterbau besteht aus einer Box und unterschiedlichen Federkernkombinationen. Der Boxspringbettenaufbau besteht meist aus zwei voneinander getrennten, und übereinander liegenden Federsystemen.
Darauf kann wahlweise ein “Topper” in unterschiedlichen Qualitäten gelegt werden. Ziel der Boxspringsysteme ist, durch einen höheren Matratzenaufbau die Stützebene, Dämpfungsebene und Druckverteilung je nach Person, Gewicht und Größe zu optimieren. Hier gibt es mittlerweile ein großes Angebot und auch eine Vielzahl an Qualitätsunterschieden. Damit Sie für sich persönlich das Richtige finden, ist eine ausführliche fachliche Beratung mit Liegeproben empfehlenswert.

Dampfreiniger sind für Möbel grundsätzlich ungeeignet, auch wenn die Werbung dazu unterschiedliche Empfehlungen gibt. Dampfdruck kann relativ schnell insbesondere Fugen, Dichtungen, Oberflächen und Bezugsmaterialien etc. beschädigen oder zerstören.

Ein möglicherweise leichtes Durchbiegen bei größeren Sitzmöbeln, Bänken, Sofas, Polsterteilen oder Betten ist je nach Material und Größe konstruktionsbedingt oft unvermeidbar und üblich. Solange Sicherheit und Funktion nicht beeinträchtigt sind, stellt dies im Rahmen der zulässigen Toleranzen eine produkttypische Eigenschaft und keinen Mangel dar.

Druckstellen bei Polstermöbeln und Bezugsmaterialien können sich nutzungsbedingt, je nach Belastungsgrad, schnell ergeben. Polstermöbel sind komfortabel weich und verformbar. Bei Teppichen oder Velours-Stoffen ergeben sich ggf. Florverlagerungen, Sitzspiegel, Gebrauchslüster oder einfach Druckstellen z.B. durch den Ellenbogen oder durch unsachgemäßes Draufstellen, was sich mehr oder weniger deutlich und je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel abzeichnet.
Dabei handelt es sich um „warentypische Eigenschaften“. Entstehen Druckstellen oder Kratzspuren durch äußere Einwirkungen im Gebrauch, z.B. am Sockel eines Polstermöbels etwa durch Anstoßen mit dem Staubsauger oder durch Schuhe o. ä., spricht man von Gebrauchsspuren, die natürlich keine Gewährleistungsansprüche begründen können

Die meisten unangenehmen elektrostatischen Auf- und Entladungen haben in der Regel mehrere Ursachen. Die Hauptursache und Auslöser dafür hängen auch immer mit zu trockener Luft in Innenräumen,
vorwiegend in den Wintermonaten, zusammen (s.o.). Folgende Faktoren begünstigen elektrostatische Aufladungen: Synthetische Materialien generell, z. B. Fußböden, Teppiche, Laminate, Textilien und Kleidung, lackierte oder beschichtete Oberflächen von Möbeln, verschiedene Materialien bei Schuhen, Bausubstanzen, Wandbeschaffenheiten (z.B. Latex-Anstriche), Atmungsaktivität der Räume generell und personenbezogene Eigenschaften mit deren Empfindsamkeiten. Dieses Zusammenwirken (Reibung) von synthetischen Oberflächen und Materialien in Verbindung mit zu trockener Luft oder Textilien, führt zu elektrostatischen Aufladungen bzw. Spannungsentladungen durch Berührung (im Winter häufig auch im Auto).
Die wirksamsten Präventivmaßnahmen sind die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur auf den allgemein empfohlenen Richtwerten von 40 % bis 55 % relative Luftfeuchtigkeit und 18° bis 23° Raumtemperatur zu halten. Im Fall hilft erfahrungsgemäß am schnellsten feuchtes Abwischen der Polstermöbel/Möbel und das Befeuchten/Feuchtreinigen des Fußbodenbelages, sowie regelmäßiges Stoßlüften. Für empfindliche Personen helfen natürliche Pflanzen oder ein Luftbefeuchter. Möbelstoffe und andere überwiegend synthetische Materialien und Oberflächen besitzen eine natürliche Leitfähigkeit, deshalb gibt es dauerhaft keinen absolut sicheren Schutz vor elektrostatischen Spannungen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine warentypische Eigenschaft und keinen gewährleistungsrechtlich relevanten Mangel.

Sie als Kunde sind hier in der Pflicht: Produktinformationen, Gebrauchsanleitungen, Aufbau-, Transport- und Montageanleitungen sowie Reinigungs- und Pflegehinweise sollten unbedingt beachtet werden. Prüfen Sie die Ware sofort bei Erhalt, insb. auf offensichtliche Beanstandungen und melden Sie diese ggf. umgehend!

siehe Wellen- und Muldenbildung sowie leger, saloppe Polsterung

Farbtoleranzen am Produkt, insb. zwischen Ausstellungsware und gelieferter Ware, Ware nach Musterpaletten oder bei Nachbestellungen sind durch die industrielle Fertigungstoleranz und/oder bei Naturprodukten nicht zu vermeiden. Das gilt insbesondere für Leder, Natur- und Mikrofasern und/oder Holz. Besonders bei Nachbestellungen empfiehlt sich eine Abstimmung nach Mustervorlage.

Bei Farben von Möbelstoffen oder Leder spricht man von Farb- bzw. Reibechtheit. Sie wird in Echtheitszahlen gemessen, z.B. 1 für schlecht und 5 für sehr gut. In der Regel erreichen helle Farben höhere Reibechtheiten als dunklere Töne. Zur Reinigung sollten Sie ausschließlich destilliertes Wasser und Neutralseife verwenden und mit einem weißen, weichen, sauberen Tuch sehr vorsichtig reiben oder tupfen. Bitte keine Mikrofasertücher und/oder Dampfreiniger verwenden!
Sinnvoll ist ein Test an einer nicht sichtbaren Stelle. Achtung: Bitte immer erst die Herstelleranweisung am Produkt beachten!

Bei hellen Stoff- oder Lederbezügen kann es in der Kombination mit dunklen oder intensiven Farbtönen, vorwiegend bei dunkelrot, blau, schwarz etc. zu einer sog. Farbmigration (Abfärbung oder Farbwanderung) kommen. Auch die Bekleidungsindustrie kennt dieses Phänomen. Bei Veloursledern oder Mikrofasern können das auch leichte Schleifstaubrückstände sein. Hier hilft gleich am Anfang vorsichtiges Absaugen auf niedrigster Stufe oder feuchtes Abwischen. Leichte Abfärbungen sind warentypisch.

Solche Fälle kommen nur selten vor. Ursache und Auslöser von Fogging bzw. Schwarzstaubablagerungen sind laut Informationen des Umweltbundesamtes Substanzen wie sie bei Renovierungen, Malerarbeiten, Fußboden- und Verlegearbeiten, Bausanierungen entstehen können. Dabei gasen schwerflüchtige organische Verbindungen (sogenannte „SVOC“ oder Weichmacherverbindungen – „Phthalate“)
aus einigen Produkten aus. Das ist nicht ungewöhnlich und kann noch nach Monaten in die Raumluft abgegeben werden. Sie führen zusammen mit Schwebestaubteilchen, die in der Raumluft und der Außenluft immer vorhanden sind, zu einem „Zusammenkleben“ kleiner Staubteilchen zu größeren Einheiten. Unter ungünstigen Begleitumständen setzen sie sich als schmierige Beläge an Wänden und anderen Flächen im Raum oder auch in Nebenräumen ab. Besonders stark betroffen sind Außenwände, Fenster, Fernsehgeräte, elektronische Geräte und sonstiges Inventar. In solchen Ausnahmefällen können nur Fachleute weiterhelfen. Dass Fogging durch Wohnmöbel ausgelöst wird, ist in der Regel auszuschließen.

Möbel mit Funktion sind immer auch „Kompromissmöbel“. Ein so genanntes „Schlafsofa“ ist kein vollwertiges Bett, sondern eine Gäste- oder Gelegenheitsschlafstätte. Funktionsteile benötigen für ihre Beweglichkeit generell einen leichten Spielraum, um ihre Funktionalität sicherzustellen. Auch sind dabei die Belastbarkeitsgrenzen und eine sorgfältige Handhabung nach den Produktinformationen unbedingt zu beachten, genau so wie die sachgerechte und nicht zweckentfremdete Nutzung. (Siehe dazu auch Belastbarkeiten.)

Für den Schutz seiner individuellen Fußbodenbeläge ist der Käufer verantwortlich. Die industrielle Fertigung sieht jeweils ihren modellbezogenen Standard vor. Um Ihren individuellen Bodenbelag vor Kratzern oder Druckstellen zu schützen, sollten Sie darauf achten, dass unter den Standard-Varianten des Herstellers evtl. nochmals gesonderte Unterlagen angebracht werden. Solche Schutzunterlagen (Aufkleber, Filz u.ä.) erhalten Sie zum Beispiel in jedem Baumarkt.

Dieser Effekt entsteht bei allen Velours oder veloursähnlichen Oberflächen, wie Teppichböden oder Textilien. Je höher der Flor aufsteht (kuschelig, weich), desto flacher legt er sich durch Körperdruck, Wärme und Sitzgewohnheit. Je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel changiert er dann im hell/dunkel bzw. matt/glänzend Effekt. Das ist eine warentypische Eigenschaft. Es hat auf
Gebrauch, Nutzen, Funktion oder Lebensdauer des Bezuges keinen Einfluss.

Polstermöbel müssen gerade und ausgerichtet aufgestellt werden. Schon kleine Höhenunterschiede durch schiefe Böden, Unebenheiten beim Aufstellen oder teilweises Stehen auf Teppichen können nutzungsbedingt nach einiger Zeit zu Veränderungen und/oder Schäden insbesondere am Untergestell führen, was z.B. Knarr- oder Quietschgeräusche hervorrufen kann.

Neue Produkte riechen anfänglich, das ist allgemein bekannt. Das kann je nach Material- und Zusammensetzung einige Wochen oder Monate dauern. Hier hilft am besten häufiges Lüften oder feuchtes Abwischen mit einem verdünnten Reinigungsmittel (keine säurehaltigen Inhaltsstoffe) oder im Handel erhältliche Geruchs-Neutralisierer und anschließendes vorsichtiges trocken tupfen. Viele Materialien wie Leder oder Massivholz behalten allerdings naturbedingt in der Regel immer einen gewissen Eigengeruch. Diese „Möbelgerüche“ sind bei Einhaltung der Emissionsgrenzwerte nach dem Stand der Technik grundsätzlich gesundheitlich unbedenklich.

Hier ist einiges zu beachten. Haustiere sind in vielen Fällen Mitglieder der Familie und deshalb ist Toleranz und Verständnis notwendig. Haustiere können in der Regel nicht 24 Stunden am Tag
beaufsichtigt werden. Sie sollten aber wissen, es ist hier wie mit unseren Kindern, die Aufsichtspflicht obliegt den Tierhaltern. Nutzen Sie die vielfältigen Hinweise und Informationen aus Fachzeitschriften und den Medien, z.B. Stiftung Warentest-Möbelkauf, „Ein Herz für Tiere“ usw. Fest steht, Krallen- und Schnabeltiere können ganz erhebliche und vielfach irreparable Schäden anrichten. Tierhaare, besonders Katzenhaare, lassen sich aus Textilien nur schwer entfernen. Katzen, Hunde etc.bringen als Freigänger deshalb unvermeidbar auch einmal unangenehmere Dinge mit in die Wohnung. Allein schon zum Schutz von Kleinkindern sollte deshalb keinesfalls ein direkter Kontakt zwischen Tier und Bezugsmaterial von Möbeln stattfinden. Schützen Sie deshalb vorsorglich Ihre Möbel durch zusätzlich geeignete Materialien (Auflagen, Decken, etc., die waschbar oder reinigungsfähig sind).

Bei Möbelbezügen die abgenommen werden können, müssen einige besondere Dinge beachtet werden. Hier ist unbedingt auf die Stoffzusammensetzung und die Hinweise zur Reinigung zu achten. Sind
sie chemisch reinigungsfähig? Sind sie waschbar und wie? Meist nur höchstens bis 30°. Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass durch das Waschen grundsätzlich die Möglichkeit besteht, dass die Bezüge materialbedingt „eingehen“ können, mit der Folge, dass diese nicht oder nur sehr schwer aufziehbar sind. Auch deshalb ist es besonders wichtig die Reinigungs- und Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers exakt zu beachten.

Siehe Sofa- und Polsterkissen, lose Kissenpolsterung, legere Polsterung.

Bei Bettkopfteilen handelt es sich grundsätzlich nicht um Funktionsteile! (Bitte Produktinformation beachten). Bettkopfteile sind meist designorientiert entwickelt und deshalb nur begrenzt belastbar. Bitte deshalb nicht mit der üblichen Funktion und Belastbarkeit einer Rückenlehne gleichsetzen.

Da hier die Vielfalt und die Qualitätsunterschiede sehr groß sind, empfehlen wir Ihnen eine fachliche Beratung und Herstellerinformation. Kunstleder sind häufig empfindlich gegen Cremes, Pflegelotionen, alkoholische oder säurehaltige Substanzen usw., da sie durch diese einen Weichmacherverlust erleiden können.

Gute Lederqualitäten sind nicht nur Gewähr für eine lange Lebensdauer, sie repräsentieren auch Schönheit und Eleganz der Natur. Leder ist ein Naturprodukt, mit allen seinen natürlichen Eigenschaften. Es bleibt je nach Qualität auch nach der Gerbung atmungsaktiv und feuchtigkeitsdurchlässig. Den Grad bestimmt die entsprechende Zurichtung bzw. Pigmentierung des Leders. Gerade bei Leder sollten Sie auf Qualität achten, dann bekommen Sie weiche, geschmeidige, atmungsaktive Lederarten. Qualität hat wie immer, auch bei Leder seinen Preis. Hochwertiges Leder ist so gefärbt, dass sich die Farbe um jede einzelne Faser legt und alle natürlichen Merkmale sichtbar bleiben. Für eine Polstergarnitur werden fünf bis sieben Häute verarbeitet. Die Tiere haben unter unterschiedlichen Bedingungen gelebt, keine Haut gleicht der anderen, wodurch Struktur- und Farbabweichungen sowie Natur- und Wachstumsmerkmale entstehen, die naturbedingt sind. Diese Lebenszeichnungen beeinträchtigen weder den Wert, noch die Haltbarkeit. Sie machen aus jedem Möbel ein Unikat. Bitte wählen Sie aus den möglichen Lederarten, die für Ihre Einsatzbereiche passende heraus, dann haben Sie lange Freude mit Ihrem Ledermöbel.

Lederpflege

Die von uns bevorzugte „legere Polsterung“ (im Gegensatz zur straffen Polsterung wie bei Stilmöbeln) ist an ihrer Anschmiegsamkeit zu erkennen. Die Polsterung ist weicher und der Bezug nicht glatt, damit man „im Sofa“ und nicht „auf dem Sofa“ sitzt. Sie zeigen teilweise schon im Neuzustand ein gewollt ausgeprägtes und designbedingtes Wellenbild. Eine optisch wellige Oberfläche auf Sitz, Rücken und Armlehnen stellt keinen Qualitätsmangel dar, sondern ist modellbedingt gewollt, um optimalen Sitzkomfort zu gewährleisten. Bei bestimmten Modellen wird auch eine „besonders legere Polsterung“ verwendet, um einen noch weicheren Sitzkomfort zu erzeugen. Dabei entsteht ein gewolltes „kuscheliges“ Erscheinungsbild, das aufgrund der Materialverwendung produktimmanent ist. Unsere losen Sitz- und Rückenkissen gehören nach Gebrauch aufgeschüttelt.
Um die Flächen nach der Benutzung zu glätten, sollten modellbedingt die Sitz- und Rückenkissen nach außen gestrichen, geklopft oder geschüttelt werden. Wie eine Wellen-/Muldenbildung oder Faltenbildung beurteilt wird und wie mit den Toleranzen und warentypischen Eigenschaften umzugehen ist, findet sich in den Güte-und Prüfbestimmungen RAL GZ 430/4 der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V.

Als Lichtechtheit bezeichnet man die Resistenz eines Stoffes gegenüber der Einwirkung von Licht (insbesondere Sonnenschein, Tageslicht, Halogen-Beleuchtung). Kunstfasern und dunklere Farbtöne erreichen höhere Lichtechtheiten als Naturfasern und hellere brillante Farben. Die Verfärbung des Materials unter Einfluss von Licht ist bei Möbelstoffen nicht zu verhindern. Die Einwirkung der Sonne verändert alle Materialien! Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten. Insbesondere bei Sonnenschein sollten Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst viele Stoffe/Bezugsmaterialien oder naturbelassene Leder schon nach wenigen Wochen an den beschienenen Stellen Farbabweichungen aufweisen.

siehe auch elektrostatische Aufladung.

„Wie man sich bettet, so liegt und schläft man“ sagt ein altes Sprichwort. Deshalb sind diese Informationen für Ihr persönliches Wohlbefinden sehr nützlich. Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen, der „Tankstelle“ für unser Wohlbefinden und unser Immunsystem. Deshalb ist die Qualität der richtigen Matratze besonders wichtig. Dazu gehören natürlich auch der Bettrahmen, der passende Lattenrost und eine angenehme Bettwäsche. Die gesamte Bettanlage und der Schlafraum sollten individuell auf den Menschen abgestimmt sein. Dann muss jede Person für sich entscheiden und je nach Körpergröße, Gewicht, Schlafverhalten (z.B. Seiten oder Rückenschläfer) und Beeinträchtigungen (z.B. Hohlkreuz oder Rückenschmerzen) die einzelnen Materialien auswählen. Wer leicht oder viel schwitzt sollte auf gute Feuchtigkeitsregulierung achten. Vor allem in den Sommermonaten kann der Mensch über Nacht 1 bis 2 Liter Flüssigkeit abgeben. Auch sonst müssen Matratzen aus qualitäts- und hygienischen Gründen regelmäßig gewendet und gelüftet werden und spätestens nach 7 bis 10 Jahren erneuert werden. Regelmäßiges Drehen und Wenden ist nötig, um Wellen- und Muldenbildungen vorzubeugen. Die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sollte ca. 60% nicht übersteigen, um Schimmel oder
Stockfleckenbildung zu vermeiden. Auch bei Bettkästen ist auf ausreichende Be- und Entlüftung zu achten. Zum gesunden Schlaf gehört, dass der Schlafplatz nicht zu warm ist und ausreichend Sauerstoff vorhanden ist.

Hier hält die Werbung leider nicht immer, was sie verspricht. Nicht alles, was für Chrom, Edelstahl, Metall, Spiegel und Glas angeboten wird, ist auch gut für Möbel. Deshalb sagen wir vorsichtshalber und aus den Erfahrungen der letzten Zeit heraus, keine Mikrofasertücher für Polstermöbelbezüge, z.B. Leder, Kunstleder oder Stoffe aller Art zu verwenden. Weiche, saubere Tücher, z.B. Geschirrtücher oder Fensterleder sind dafür umso besser geeignet, vor allem in Verbindung mit den richtigen Reinigungsmitteln. Im Bedarfsfall wenden sich an Ihren Einrichtungsberater.

Diese sind zur Gewährleistung der Produktsicherheit unbedingt zu beachten. Insbesondere verhindern Wandbefestigungen das Kippen oder Herunterfallen von Regalen und Schränken.

Siehe auch Allgemeine Reinigungs- und Pflegehinweise, Polstermöbel. Bitte grundsätzlich immer die Pflegehinweise zum Produkt beachten! Flüssigkeiten wie z.B. Wasser, Säfte, Wein, etc. bitte sofort abtupfen und nicht eindringen lassen. Niemals mit größerem Druck auf einer Stelle reiben. Auch Tabakrauch, Küchendünste und Umwelteinflüsse hinterlassen ihre Spuren. Damit Ihre Möbel lange Zeit schön bleiben, müssen sie regelmäßig gepflegt werden.

Bei der regen Benutzung von Polstern aus Flach- oder Mischgewebe, kann es zu kleinen Knötchen (Pills – wie man sie auch von Wollpullovern kennt) kommen. Es handelt sich hierbei um lose Partikel des beim Bezug verwendeten Garns, meistens jedoch kommen sie von unserer Bekleidung, Decken o.ä., also Fremdpilling. Pills entstehen häufig schon nach kurzem Gebrauch. Sie können mit einem speziellen Fusselgerät, einer Art Rasierapparat, entfernt werden. Das Gerät ermöglicht es, die Pills ohne Schaden zu entfernen (Herstellerbeschreibung ist zu beachten). Pillingbildung sowie die Entfernung von Pills beeinträchtigen die Haltbarkeit des Möbelstoffes nicht.

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Lieferung und Montage ist die korrekte Angabe zu Wohnungsbeschaffenheit und Raummaßen (inkl. Tür-, Treppenund Gangbreiten, Aufzug oder Treppe, Stockwerk usw.), hierfür ist der Käufer verantwortlich. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass Böden, Wände und Decken oft nicht ganz gerade sind und diese Unebenheiten bei der Montage angepasst und ausgeglichen werden müssen. Kurzfristige Änderungen in den Räumlichkeiten sollten dem Verkäufer und Monteur unbedingt rechtzeitig mitgeteilt werden. (Siehe auch Aufmaß, Aufstellen und Ausrichten)

Legere Polsterung, lose oder gefüllte Kissen müssen regelmäßig und je nach Nutzungsintensität mehr oder weniger häufig glatt gestrichen und aufgeklopft/geschüttelt werden. Bei Polsterkissen, Steppdecken, Steppmatten
oder gesteppten Vliesstoffen, können sich die abgesteppten Inletts (Füllungen), meist in rechteckiger oder quadratischer Form, auf dem Bezugsstoff, Leder oder sonstigen Textilarten abzeichnen. Bitte sorgen Sie auch für gute
Be- und Entlüftung.

Polstermöbel sind weich und verformbar. Sie sollten nicht allein nach Schönheit, sondern nach Ihren Bedürfnissen gekauft werden. Wir unterscheiden bei der Polsterung zwischen „straff“, d.h. weitgehend glatter Polsterung und „leger“ bzw. „besonders legerer“ Polsterung. Bei den letzteren ist eine weiche, knautschige Verarbeitung konstruktiv und design-bedingt gewollt. Hier zeigen sich schon im Neuzustand Wellen oder Fältchen im Bezugsmaterial. Die verstärken sich im Gebrauch und sind eine warentypische Eigenschaft. Bitte die Produktinformationen des Herstellers beachten. Es wird vielfach unterschätzt, aber Polstermöbel werden laut Stiftung Warentest täglich ca. 3 bis 5 Stunden benutzt, meist auf einem Lieblingsplatz. Für das äußere Erscheinungsbild der Polstermöbel ist wichtig, dass die verschiedenen Sitzteile gleichmäßig genutzt werden. Wenn immer
wieder nur die „Lieblingsplätze“ benutzt werden, kommt es zwangsläufig zu deutlich sichtbaren optischen und polsterspezifischen Veränderungen beim Polstermöbel. Polstermöbel müssen waage ausgerichtet werden und gerade stehen. Bei Unebenheiten des Fußbodens oder durch Teppiche muss ausgeglichen bzw. unterlegt werden.

Das Raumklima, das Medizin und Wissenschaft empfehlen, liegt bei Jahresdurchschnittswerten von 40% bis 55% Luftfeuchtigkeit und bei 18° bis 23° Celsius, als Idealklima für Mensch und Material. Kurzfristige Abweichungen von den Idealwerten für Wohnräume schaden nicht. Dies gilt auch für Polstermöbel. In hellen Räumen müssen die farbigen Polsterbezüge durch Vorhänge und Jalousien vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei Polstermöbeln und Textilien, auch Leder, Teppichböden etc. kann es bei zu trockener Luft zu empfindlichen elektrostatischen Aufladungen kommen, siehe elektrostatische Aufladung. Bei dauerhaft feuchten Wänden kann es zu Schimmelpilz und Materialschäden kommen.

Die meisten Bezugsmaterialen haben heute gute Reibechtheitswerte. Nur sehr dunkle oder Intensivfarbtöne geben im Anfangsstadium manchmal etwas Farbe ab. Leichte Abfärbungen liegen im Toleranzbereich. Abhilfe schafft dann meistens eine Reinigung mit destilliertem Wasser und Natur/Neutralseife. (Siehe dazu auch allgemeine Reinigungs- und Pflegehinweise, Farbechtheit, Stoffe) Schimmelpilz/Stockflecken: (Siehe allgemeine wichtige
Informationen)

Hier sind unter allen Umständen die Angaben der Hersteller und die Hinweise der Fachleute in der Montage zu beachten. Bei elektronischen Geräten und Bauteilen ist grundsätzlich besondere Vorsicht geboten. Das gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Reparaturen an elektrifizierten Bauteilen dürfen ausschließlich von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden. Befinden sich Kinder im Haushalt, dürfen solche Elektro- oder Funktionsteile nicht unbeaufsichtigt bleiben. (Siehe auch Allgemeine Hinweise, Aufmass, Belastbarkeiten, Elektroteile, Funktionsmöbel.)

Konstruktionsbedingte Sitzhärteunterschiede sind durch die unterschiedlichen geometrischen Formen bei Polsterbetten oder Funktionssofas aufgrund der industriellen Serienfertigungen unvermeidbar. Beim Schaumstoff
kann es bereits im Neuzustand aus fertigungstechnischen Gründen zu größeren Toleranzen kommen. Nur bei maß- und formgleichen Polsterteilen sind die Sitz- oder Rückenhärten weitgehend einheitlich. (Siehe auch Toleranzen, Belastbarkeiten, Polstermöbel allgemein.)

Bitte benutzen Sie bei Polstermöbeln möglichst alle Teile gleichmäßig, nicht nur den so genannten „Lieblingsplatz“, damit sich bei legeren, modernen Möbeln die Optik durch Wellen und Muldenbildung gleichmäßig verändern kann. Achten Sie darauf, dass niemand auf den Polstermöbeln herumspringt und lassen Sie sich nicht hineinfallen. Stellen Sie sich nicht auf Sitz-, Arm-, oder Rückenteile, solche punktuellen Überlastungen sind irreparabel. Wenn Sie die Polstermöbel versetzen, heben Sie unten am Korpus an. Setzen Sie sich nicht auf bewegliche Funktionsteile, Arm- oder Rückenlehnen. (Siehe auch Wellenbildung). Legere Möbel und lose oder gefüllte Kissen müssen regelmäßig und je nach Nutzungsintensität glatt gestrichen und aufgeklopft bzw. geschüttelt werden.

Polstermöbel müssen gerade und ausgerichtet aufgestellt werden. Schon kleine Höhenunterschiede durch schiefe Böden oder Unebenheiten beim Aufstellen (stehen teilweise auf Teppichen) können nutzungsbedingt nach einiger Zeit zu Veränderungen und/oder Schäden insbesondere am Untergestell führen, was z.B. Knarr- oder Quietschgeräusche hervorrufen kann.

Stoffpflege

Grundsätzlich lassen sich die meisten Möbelstoffe durch autorisierte Reinigungsunternehmen chemisch reinigen, beachten Sie jedoch immer zuerst die vom Hersteller empfohlene Anleitung! Man kann auch Trockenshampoo
auf einen ausgedrückten Schwamm aufsprühen, vorsichtig und großflächig, von Naht zu Naht, den Bezug damit einreiben. Bei Velours zum Schluss die Oberfläche in Strichrichtung mit einer weichen Bürste bürsten. Bei Stoffen, die als waschbar ausgewiesen sind, ist folgendes zu beachten: Verwenden Sie nur flüssige Feinwaschmittel oder flüssige Neutral-, Naturseife ohne Öl und Bleichmittel! Kissenbezüge sind vor dem Waschen auf die linke Seite zu drehen und der Reißverschluss zu schließen! Flecken eventuell vorher mit schonendem Flecklöser einweichen. Nicht schleudern! Nicht in den Trockner! Am besten die Bezüge noch leicht feucht wieder aufziehen. Bezüge mit Baumwollanteil können trotz Vorwäsche immer noch 2% bis 3% einlaufen. Im feuchten Zustand können sie daher beim Aufziehen leichter gedehnt werden. Im feuchten Zustand die Möbel nicht benutzen.
Fleckenentfernung sollte allerdings die Arbeit des Reinigungsfachmannes sein! (Siehe auch allgemeine Reinigungs- und Pflegeempfehlung)

Achtung: Bei Verwendung von feuergefährlichen Mitteln für ausreichend Belüftung sorgen. Kein offenes Feuer! Lösungsmittel wie Waschbenzin, Spiritus oder handelsübliche Fleckenwasser sind bei vielen Mikrofasern nicht anwendbar. Herstellerhinweise unbedingt beachten.

Im Sitzmöbelbereich wird bei Stühlen, Bänken und Stilmöbeln überwiegend straff gepolstert. Hierbei muss der Bezug produktionsbedingt an den Polsterecken in Falten gelegt werden. Je nach Elastizität und Stärke des Bezugsstoffes erscheinen größere oder kleinere Falten, die warentypisch sind.

Auch bei industriell hergestellten Möbeln sind Teile der Serienproduktion nach wie vor nur in Handarbeit möglich. Daher sind fertigungstechnische Toleranzen (Abweichungen) von Mustern, bei Möbel- und/oder Funktionsmöbelteilen, unvermeidbar und stellen im Rahmen der für Möbel aus industrieller Herstellung geltenden Toleranzen keine berechtigte Beanstandung dar. Zu beachten ist, dass es sich bei Maßangaben grundsätzlich nur ca.-Maße handelt

Beim sogenannten „Einsitzen“ oder „Einliegen“ verändern sich Sitzhärte und Optik meist schon nach kurzem Gebrauch. Sie wird weicher in Abhängigkeit von Art und Dauer der Benutzung. Dies ist ein normaler Prozess, den
jede Polsterung durchläuft. Um gleichmäßige Sitzhärten zu erzielen, ist es wichtig, die Sitzpositionen von Zeit zu Zeit zu ändern. Sonst kann es zu einseitiger Mulden- und Faltenbildung („Lieblingsplatz“) kommen. Richtlinie:
Je stärker das Bezugsmaterial und je größer die verpolsterte Fläche, umso größer ist die Neigung zur Falten- und Muldenbildung. Unterstützt wird diese Entwicklung dadurch, dass Stoffe und Leder sich unter Einfluss von Körpergewicht mehr oder minder dehnen und dadurch „Wellen“ bilden. Diese optische Veränderung hat auf Gebrauch, Funktion und Lebensdauer so gut wie keinen Einfluss.

A-Z FÜR SPEISE, WOHN- UND SCHLAFRAUMMÖBEL

Acryl ist ein Kunststoff mit einer hohen Dichte, sehr lichtbeständig, sehr stoßfest, thermisch verformbar und weist eine hohe Beständigkeit gegenüber gebräuchlichen Haushaltschemikalien auf. Für Möbel werden häufig hochglänzende Oberflächen eingesetzt. Achtung: Für die Pflege von Acryl niemals Mikrofasertücher verwenden. Bitte beachten Sie die Herstellerangaben.

Die Pflege von Aluminium muss besonders schonend stattfinden, nur mit weichen, kratzfreien Tüchern. Behandeln Sie Aluminium-Teile nicht mit alkalischen oder säurehaltigen Mitteln. Bitte beachten Sie die Herstellerangaben.

Auch Speise-, Wohn- und Schlafraummöbel müssen gut geplant und gerade ausgerichtet aufgestellt werden, da es sonst zu Folgeschäden kommen kann. Informieren Sie Ihren Einrichtungsberater über die Raumsituation in Ihrem Zuhause. Böden sind nicht gerade und bei feuchten Wänden muss ein Mindestabstand von den Wänden gewahrt werden, sonst sind Feuchtigkeitsschäden, unangenehmer Geruch usw. nicht zu vermeiden. Bei Fußbodenheizung ist auf ausreichende Luftzirkulation zu achten. Wichtig: Die Verantwortung dafür, dass die Möbel auch tatsächlich in Haus oder Wohnung geliefert werden können, trägt der Käufer! Informieren Sie daher Ihren Einrichtungsberater über die örtlichen Gegebenheiten und die Zugänglichkeit Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung.

Die Belastbarkeit und Beladung von Hängeelementen, Einlegeböden, Schubkästen, Regalen oder Wandborden, ob Glas, Holz, Metall usw. sind sehr unterschiedlich und sicherheitsrelevant. Deshalb sind die Produktinformationen zu den maximalen Belastungsgrenzen unbedingt zu beachten. So bedeutet z.B. max. 15 kg Belastbarkeit, dass die gesamte Beladung (ohne Eigengewicht) 15 kg nicht übersteigen darf und keine weitere Anbringung von zusätzlichen Ablagen o.ä. an dem Möbelteil vorgenommen werden darf. Lassen Sie sich bitte beraten, ob bei höheren Gewichtsansprüchen Sonderanfertigungen etc. möglich sind. Wichtig: Dabei ist eine fachgerechte und ausreichende Wandbefestigung/Auflage dringend erforderlich. Es dient Ihrer Sicherheit, lassen Sie sich bitte beraten.

(Siehe Funktions- und Verwandlungsmöbel)

Auf Möbeloberflächen kann es durch den Kontakt mit unterschiedlichen Materialien zu chemischen Reaktionen kommen. Lackierte Oberflächen sind recht widerstandsfähig und schützen in der Regel kurzfristig auch vor Alkohol oder Wasserflecken. Legt man jedoch Tischdecken oder Unterleger aus bestimmten synthetischen oder kunststoffähnlichen Zusammensetzungen darauf, kann es zu chemischen Reaktionen kommen, die die Oberfläche beschädigen. Bitte die Produktinformationen beachten.

Das Angebot an Couchtischen ist sehr vielfältig und variantenreich. Dazu kommen immer neue Materialien. Hinweise über die Haltbarkeit, Belastbarkeit, Funktionstüchtigkeit, warentypische Eigenschaften, Reinigungs- und
Pflegehinweise sind in den Produktinformationen ersichtlich.

Dampfreiniger sind für Möbel grundsätzlich ungeeignet, auch wenn die Werbung dazu unterschiedliche Empfehlungen gibt. Dampfdruck kann relativ schnell insbesondere Fugen, Dichtungen, Oberflächen und Bezugsmaterialien etc. beschädigen oder zerstören.

Ein sorgfältiges Ausrichten der Möbelteile und die Beachtung der Montageanleitung des Herstellers sind aus Gründen der Sicherheit hier besonders wichtig. (Siehe auch Schiebetüren)

Ein leichtes Durchbiegen von Einlegeböden, Regalen, Schubkästen, Tisch oder Einlegeplatten ist je nach Material und Größe unvermeidbar und zulässig (siehe Toleranzen), solange die Sicherheit und Funktion nicht beeinträchtigt wird. Bei Materialien aus Holz achten Sie bitte auf Ihr Raumklima und auf die vom Hersteller angegebenen Belastungsgrenzen.

Allgemein versteht man darunter gehärtete Kunststoffe wie z. B. Laminate, Melamin und weitere Schichtstoffmaterialien. Reinigung und Pflege erfolgen mit mildem Geschirrspülmittel, danach trocken reiben. Bitte Herstellerhinweise beachten.

Für alle Elektro- oder elektronischen Geräte und Teile sind im Besonderen die Gebrauchsanleitungen des Herstellers zu beachten. Es dürfen nur Ersatzlampen oder Geräte wie vom Hersteller empfohlen mit gleicher Leistung eingesetzt werden, insb. um Schäden an der Sache selbst zu vermeiden. Zudem dürfen Lampen und Leuchtmittel nicht zu dicht an andere Einrichtungsgegenstände und sonstige Materialien und/oder Wände positioniert werde, also z.B. nicht zugestellt oder zugehängt werden. Das kann sonst zu Wärme und Hitzestau, Trafobeschädigungen und damit zu weiteren Folgeschäden führen. Bei Ausfall oder Problemen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Fachhändler. Die Montage darf nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.

Die meisten unangenehmen elektrostatischen Auf- und Entladungen haben in der Regel mehrere Ursachen. Die Hauptursache und Auslöser dafür hängen auch immer mit zu trockener Luft in Innenräumen,
vorwiegend in den Wintermonaten, zusammen (s.o.). Folgende Faktoren begünstigen elektrostatische Aufladungen: Synthetische Materialien generell, z. B. Fußböden, Teppiche, Laminate, Textilien und Kleidung, lackierte oder beschichtete Oberflächen von Möbeln, verschiedene Materialien bei Schuhen, Bausubstanzen, Wandbeschaffenheiten (z.B. Latex-Anstriche), Atmungsaktivität der Räume generell und personenbezogene Eigenschaften mit deren Empfindsamkeiten. Dieses Zusammenwirken (Reibung) von synthetischen Oberflächen und Materialien in Verbindung mit zu trockener Luft oder Textilien, führt zu elektrostatischen Aufladungen bzw. Spannungsentladungen durch Berührung (im Winter häufig auch im Auto).
Die wirksamsten Präventivmaßnahmen sind die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur auf den allgemein empfohlenen Richtwerten von 40 % bis 55 % relative Luftfeuchtigkeit und 18° bis 23° Raumtemperatur zu halten. Im Fall hilft erfahrungsgemäß am schnellsten feuchtes Abwischen der Polstermöbel/Möbel und das Befeuchten/Feuchtreinigen des Fußbodenbelages, sowie regelmäßiges Stoßlüften. Für empfindliche Personen helfen natürliche Pflanzen oder ein Luftbefeuchter. Möbelstoffe und andere überwiegend synthetische Materialien und Oberflächen besitzen eine natürliche Leitfähigkeit, deshalb gibt es dauerhaft keinen absolut sicheren Schutz vor elektrostatischen Spannungen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine warentypische Eigenschaft und keinen gewährleistungsrechtlich relevanten Mangel.

Je nach Farbe, Oberfläche und Natürlichkeit der Materialien verhalten und reagieren die Produkte anders. So ist mit Öl- und Wachsoberflächen oder Massivholz anders umzugehen als mit lackierten, pigmentierten Materialien. Sie haben auch einen unterschiedlichen Geruch. Bitte beachten Sie dazu die jeweiligen Produktinformationen.

Der Einsatz von Ersatz- und Verschleißteilen von Drittherstellern kann zu Gefahren führen. Es dürfen nur Originalteile oder vom Hersteller freigegebene Teile verwendet werden.

Die Lebensgeschichte eines Baumes wird durch charakteristische Wuchsmerkmale wie Zeichnung, Struktur und Farbe geprägt. Kein Baum gleicht dem anderen, wie der Fingerabdruck eines Menschen. Diese abweichenden Natur-und Wachstumsmerkmale machen aus jedem individuell planbaren Echtholzmöbel ein „Unikat“ mit einem einzigartigen Erscheinungsbild. Holz verändert sich bei Sonnen- und Lichteinstrahlung, je naturbelassener desto schneller. Eine absolute Farb- und Strukturgleichheit, beispielsweise zwischen Planungs- oder Farbmustern und Lieferung, sowie der horizontale und vertikale Strukturverlauf des Holzes, ist nicht möglich. Hölzer und Furniere aus verschiedenen Stämmen passen strukturell und farblich nicht überein, spätestens während der Nutzungsdauer treten Farbabweichungen auf. Bei späteren Ergänzungen empfiehlt sich daher eine Sonderfertigung
nach Frontmuster. Auch spezielle modellbedingte Verarbeitungsmethoden, wie vertikaler und horizontaler Furnierverlauf, „gestürzter“ Furnierzuschnitt zur optischen Formatierung, Furnier- und Massivholzkombinationen,
Hirn- und Langholzverbindungen, „Umleimer“ oder die Parkettverleimung zur Formstabilität, führen je nach Holzart, Position und Lichteinfall zu hellen und dunklen Farb- und Strukturakzenten. Diese Natur-Farbspiele sind eine warentypische Eigenschaft des gewachsenen Naturwerkstoffes und ein wesentliches, unverwechselbares Echtheitsmerkmal.

Hier sollte auf jeden Fall eine Abstimmung zwischen Matratze, Federrahmen und Bettanlage, sowie dem Nutzer erfolgen. Eine gute Schlafstätte ist der wichtigste Garant für einen erholsamen Schlaf. Lassen Sie sich fachmännisch beraten.

Solche Fälle kommen nur selten vor. Ursache und Auslöser von Fogging bzw. Schwarzstaubablagerungen sind laut Informationen des Umweltbundesamtes Substanzen wie sie bei Renovierungen, Malerarbeiten, Fußboden- und Verlegearbeiten, Bausanierungen entstehen können. Dabei gasen schwerflüchtige organische Verbindungen (sogenannte „SVOC“ oder Weichmacherverbindungen – „Phthalate“)
aus einigen Produkten aus. Das ist nicht ungewöhnlich und kann noch nach Monaten in die Raumluft abgegeben werden. Sie führen zusammen mit Schwebestaubteilchen, die in der Raumluft und der Außenluft immer vorhanden sind, zu einem „Zusammenkleben“ kleiner Staubteilchen zu größeren Einheiten. Unter ungünstigen Begleitumständen setzen sie sich als schmierige Beläge an Wänden und anderen Flächen im Raum oder auch in Nebenräumen ab. Besonders stark betroffen sind Außenwände, Fenster, Fernsehgeräte, elektronische Geräte und sonstiges Inventar. In solchen Ausnahmefällen können nur Fachleute weiterhelfen. Dass Fogging durch Wohnmöbel ausgelöst wird, ist in der Regel auszuschließen.

Funktionsteile sind technische Kompromissteile zwischen festen und beweglichen Materialteilen. Sie benötigen immer einen gewissen Spielraum. Damit diese Technik auf Dauer zuverlässig funktioniert, ist ihre sorgfältige Handhabung sehr wichtig. Dabei sind in erster Linie die Belastbarkeitsgrenzen zu beachten (siehe Produktinformationen). Auch optisch sehen sie häufig etwas anders aus, oder weichen von den Maßen etwas ab. Beschläge
können z.B. durch einseitige Handhabung überbeansprucht werden. Funktionsteile benötigen verarbeitungstechnisch-und materialbedingt einen gewissen Spielraum und Maßtoleranzen, z.B. an Anstellteilen, Tischplatten
etc. Je nach Art und Oberfläche ist eine regelmäßige Wartung und Pflege wichtig. Das gilt für alle beweglichen Teile, Beschläge, Scharniere, Schubkastenführungen, Schiebetüren, Führungen allgemein usw.

Für den Schutz seiner individuellen Fußbodenbeläge ist der Käufer verantwortlich. Die industrielle Fertigung sieht jeweils ihren modellbezogenen Standard vor. Um Ihren individuellen Bodenbelag vor Kratzern oder Druckstellen zu schützen, sollten Sie darauf achten, dass unter den Standard-Varianten des Herstellers evtl. nochmals gesonderte Unterlagen angebracht werden. Solche Schutzunterlagen (Aufkleber, Filz u.ä.) erhalten Sie zum Beispiel in jedem Baumarkt.

Bei Fußbodenheizungen ist in Verbindung mit Massivholz Möbeln besondere Vorsicht geboten. Bei flächig aufgestellten Schränken, Kommoden usw. kann das Holz stärker austrocknen und es kommt zu Schwund, Verzug oder Rissbildung im Holz. Antiquitätenhändler empfehlen für ihre wertvollen Gegenstände deshalb zusätzliche Befeuchtung z.B. durch das Aufstellen in oder unter den Schränken von Wasserschalen, Luftbefeuchtern etc. Auch
bei Tischen und Stühlen aus massiven Hölzern ist vor allem bei geölten oder gewachsten Oberflächen darauf zu achten, dass die Möbel gut abgetrocknet sind. Es soll unter den Füßen ein ausreichender Fußbodenschutz angebracht werden, damit keine direkte Verbindung zum warmen Boden stattfindet, z.B. Abstandshalter. Durch die Erwärmung von unten kann z.B. die geölte Oberfläche teilweise den Boden verunreinigen.

(Siehe Aufmass, Aufstellen und Ausrichten)

Neue Produkte riechen anfänglich, das ist allgemein bekannt. Das kann je nach Material- und Zusammensetzung einige Wochen oder Monate dauern. Hier hilft am besten häufiges Lüften oder feuchtes Abwischen mit einem verdünnten Reinigungsmittel (keine säurehaltigen Inhaltsstoffe) oder im Handel erhältliche Geruchs-Neutralisierer und anschließendes vorsichtiges trocken tupfen. Viele Materialien wie Leder oder Massivholz behalten allerdings naturbedingt in der Regel immer einen gewissen Eigengeruch. Diese „Möbelgerüche“ sind bei Einhaltung der Emissionsgrenzwerte nach dem Stand der Technik grundsätzlich gesundheitlich unbedenklich.

Bei Lichteinfall sind Irisationserscheinungen wie leichte Wolken, Ringe, Schlieren oder Ziehfehler in den Spektralfarben physikalisch bedingt. Glasflächen sind kratzempfindlich. Scharfkantige Gegenstände dürfen nicht ohne Schutz abgestellt oder gezogen werden. Insbesondere bei heißen Töpfen oder Flaschen aus dem Tiefkühlfach kann Floatglas platzen. Die Pflege erfolgt mittels handelsüblicher Glasreiniger. Da Glas in sehr vielfältigen Varianten und Qualitäten als Nutz- und Zierfläche eingesetzt wird, sind die jeweiligen Herstellerinformationen und die Reinigungs- und Pflegehinweise ganz besonders zu beachten. Fragen Sie hierzu Ihre Fachberater/in.

Einscheiben-Sicherheits-Glas zeichnet sich insbesondere durch erhöhte Schlagfestigkeit aus. Es ist daher bei fast allen öffentlichen Einrichtungen, Objekten, Hotels etc. vorgeschrieben. Diese Schlagfestigkeit wird erreicht,
durch eine spezielle Behandlung, die „Vorspannen“ genannt wird. Es ist deshalb nicht kratzfest. Im Falle von Glasbruch entstehen bei Sicherheitsglas sehr kleine Glaspartikel. Das ist Ihnen sicherlich von den Autoscheiben bekannt. Trotzdem ist auch die Schlagfestigkeit im Kantenbereich eingeschränkt. Bedingt durch die hohen Temperaturen beim Härten, kann es zu kleinen Unebenheiten, Einschüssen und Verbrennungen kommen. ESG-Glas darf bei der Nutzung keinen extremen Temperaturen (sehr heiß oder eiskalt) ausgesetzt werden. Nickel-Sulfid-Einschüsse können hierdurch einen Glassprung auslösen.

Nicht alles ist Granit, was als Granit angeboten wird, sondern häufig uriger Naturstein. Granit besitzt eine hohe Abnutzungshärte und ist sehr witterungsbeständig. Trotz dieser Widerstandsfähigkeit ist Granit zwar relativ kratzfest, jedoch nicht lichtecht. Die Oberfläche ist nicht lackiert und deshalb nicht ganz glatt. Natürliche Einschlüsse, kleine Vertiefungen und Strukturunterschiede sind naturbedingt und warentypisch. Gebrauchsspuren (Patina) sind wie bei anderen Materialien auch auf Dauer nicht zu vermeiden. Natursteinmuster in einer Ausstellung oder auf Verkaufsunterlagen zeigen immer nur Ausschnitte einer gesamten Platte und können deshalb nur den Charakter des Gesteins wiedergeben. Die Oberflächen von Küchen-Arbeitsplatten werden bei der Herstellung vorbehandelt (imprägniert), Verunreinigungen wie Fett, Öl, Speisereste usw. lassen sich bei sofortiger Behandlung einfach entfernen. Die Schutzwirkung ist allerdings zeitlich beschränkt, da Wasserdampf durch den Granit wandert und die Wirkung der Imprägnierung mit der Zeit nachlässt. Achtung: Die jährliche Neuimprägnierung, erstmalig innerhalb 12 Monaten nach Lieferung, gehört daher zur Unterhaltspflege. Je nach Intensität der Nutzung auch häufiger. Trotzdem können Gebrauchsspuren, wie z.B. Flecken von aggressiven Substanzen oder ein Nachlassen des Glanzgrades, nicht gänzlich vermieden werden. Vermeiden Sie es, Ihre Natursteinplatte extremen Temperaturschwankungen auszusetzen. Das kann auch die hochwertigste Natursteinplatte zum Bersten bringen.

PFLEGE UND IMPRÄGNIERUNG VON GRANIT- BZW. NATURSTEIN-TISCHPLATTEN
(Grundsätzlich ist auch hier die Herstelleranleitung zu beachten). Benutzen Sie zur alltäglichen Pflege ein feuchtes Ledertuch und polieren Sie die Fläche anschließend mit einem trockenen Leinentuch nach. Es dürfen keine Lösungsmittel verwendet werden. Vor Beginn der Imprägnierung muss der Granit sauber und absolut trocken sein! Achten Sie auf eine gute Durchlüftung im Innenbereich (Lösungsmittel-Dämpfe) und schützen Sie den Fußboden durch Plastik oder Papier. Vermeiden Sie, dass die Imprägnierung mit lackierten Oberflächen (z.B. Klappeinlagen) in Berührung kommt. Tragen Sie die Lösung mit einem sauberen Pinsel sparsam auf die Granitplatte und zum Schluss auf die Seitenkanten auf. Lassen Sie die aufgetragene Lösung vollständig trocknen. Eventuelle Rückstände können nach dem Abtrocknen mit einem geeigneten Schwamm oder Tuch, etwa einem angefeuchteten Kosmetik-Pad oder Lappen auspoliert werden. Die Oberfläche ist nach dem Austrocknen wieder gebrauchsfertig. Die Qualität der verwendeten Materialien, die Intensität der Nutzung, äußere Einflüsse
(z.B. Lichteinwirkung, Tabakrauch, säurehaltige Flüssigkeiten, Alkohol) und Ihr Pflegeverhalten bestimmen in hohem Maße, wie lange die Freude an den Möbeln währt. Öl-Schieferplatten müssen auf der Oberseite geölt oder gewachst werden. Bei starker Verschmutzung reinigen Sie die Platte mit Schwamm und Seife, anschließend – nach dem Trocknen – wird die Schieferfläche mit Schieferöl oder Wachs behandelt. Granit besitzt eine hohe Abnutzungshärte und Kratzfestigkeit und ist sehr witterungsbeständig. Trotz dieser Widerstandsfähigkeit ist Granit nicht lichtecht. Gebrauchsspuren werden wie auch bei anderen Materialien sichtbar. Die Granitoberflächen
unserer Tische wurden bei der Herstellung imprägniert: Verunreinigungen wie Fett, Öl, Säuren usw. sind trotzdem sofort zu entfernen.

Verwenden Sie zum Austausch von Leuchtmitteln aus Sicherheitsgründen generell nur die vom Hersteller vorgeschriebenen Produkte. Achten Sie auf die zulässige Höchstwattzahl auf dem Strahler, da sonst Brandgefahr bestehen kann.

Wertigkeit und vieles mehr wird mit „Hochglanz“ verbunden. Bei richtiger Handhabung sind Hochglanz Fronten viel unempfindlicher als angenommen. Viele Hochglanzoberflächen werden für die Lieferung und Montage mit einer Schutzfolie versehen. Diese entfernt bei Anlieferung der Monteur. Wichtig: Erst jetzt kann die Hochglanzoberfläche endgültig aushärten, deshalb mindestens 24 bis 48 Std. „Putzverbot“. Zu den warentypischen Eigenschaften je nach Material und Verarbeitung kann dabei jedoch u.a. ein kaum sichtbarer Orangenhauteffekt, leichte unterschiedliche Farbschattierungen an Oberflächen und Kanten, je nach Lichtquelle und Lichteinfall (Gegenlicht) zählen. Dazu kommt im Gebrauch eine gewisse Oberflächen-Patina, wie beim Auto auch. Achtung: Zwingend notwendig für die Reinigung nach der „Erstmontage“ und später generell gilt für die Hochglanzfronten: Immer ein völlig sauberes, unbenutztes Reinigungstuch verwenden, (keine sog. Mikrofasertücher). Nicht das gleiche Tuch für die Innen- und Frontseiten verwenden und immer wieder klarspülen. Selbst kleinste, für das normale Auge nicht sichtbare Staubkörnchen, Schmutzrückstände etc. können in Ihrer edlen Hochglanzfront Spuren hinterlassen. Nur mit dem von uns oder dem Hersteller empfohlenen Hochglanz-Reinigungsmittel reinigen. Wenn Sie das berücksichtigen, werden Sie lange Freude an Ihren Hochglanz Möbeln haben. (Siehe auch Möbeloberflächen, elektrostatische Aufladung)

Die Qualität eines Produktes ist grundsätzlich nicht davon abhängig, ob ein Möbel aus Holzwerkstoffen oder Massivholz besteht, sondern eher von der Qualität des Materialeinsatzes. Die Spanplatten, mitteldichten Faserplatten (MDF), Sperrholz-, Dreischicht- oder Tischlerplatten sind von höchster Güte und Qualität. Ob mit furnierter, folierter oder lackierter Oberfläche sind sie äußerst stabil, weniger anfällig bei Temperaturschwankungen und vielfältig einsetzbar. Holzwerkstoffe schonen im großen Umfang unsere natürlichen Ressourcen.

Zu Ihrer Sicherheit: Vorsicht bei allen Planungen von Stand und Hängeelementen, die mit Wandbefestigungen, Bohrungen und Installationen verbunden sind. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie sich bei der Planung bei
Bauherren, Vermietern, Wohnungseigentümern etc. sachkundig machen, aus welchen Materialien die „unter Putz“ verlegten Rohre und Leitungen bestehen. Seit vielen Jahren werden im Haus- und Wohnungsbau z.B. PVCLeitungen verarbeitet, die derzeit noch nicht mit Messgeräten erfasst werden können. Legen Sie deshalb bitte bei solchen Planungen unbedingt entsprechende Verlege- oder Installationspläne vor.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass eine reibungslose Montage nur mit aktuellen Installationsplänen durchgeführt werden kann. (Siehe auch Neubauten, Aufmass, Aufstellen Ausrichten)

(Siehe auch Glas und Glaskeramik.) Für die Pflege nur milde und neutrale und keine scheuernden Mittel oder Pflegetücher einsetzen und unbedingt die Herstellerangaben beachten.

Bei Bettkopfteilen handelt es sich grundsätzlich nicht um Funktionsteile! (Bitte Produktinformation beachten) Bettkopfteile sind meist designorientiert entwickelt und deshalb nur begrenzt belastbar. Bitte deshalb nicht mit der üblichen Funktion und Belastbarkeit einer Rückenlehne gleichsetzen.

Die Auswahl bei Lacken, der Anwendungsbereich und der tägliche Umgang inkl. Reinigung und Pflege sind sehr vielfältig. Bitte informieren Sie sich vorher und beachten Sie die Herstellerangaben. (Siehe auch Möbeloberflächen)

(Siehe auch Federholzrahmen)

Verwenden Sie zum Austausch von Leuchtmitteln aus Sicherheitsgründen generell nur die vom Hersteller vorgeschriebenen Produkte. Achten Sie auf die zulässige Höchstwattzahl auf dem Strahler, da sonst Brandgefahr bestehen kann.

Als Lichtechtheit bezeichnet man die Resistenz von einem Material gegenüber der Einwirkung von Licht (insbesondere Sonnenschein, Tageslicht, Halogen-Beleuchtung usw.) Solche Lichtquellen und insbesondere Sonnenlicht
verändern Oberflächen, speziell Holzoberflächen oder sonstige Naturmaterialien. Diese Art von „Sonnenbrand“ führt zu Farbveränderungen. Naturhölzer können nachdunkeln oder vergilben, gebeizte Hölzer bleichen aus.
Schützen Sie Ihre wertvollen Möbel unbedingt vor extremer Lichteinwirkung, da eine „absolute“ Lichtechtheit materialbedingt nicht zu erreichen ist. Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten,
dort sollten bei direkter Sonneneinstrahlung Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst eine Oberfläche schon nach wenigen Wochen an den beschienenen Stellen heller oder dunkler werden kann. Solche
„farblichen Veränderungen“ haben auf den Gebrauch oder die Lebensdauer keinen Einfluss.

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der ständig Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Darum sollten Möbel keiner extrem großen oder zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Das Holz beginnt sonst immer wieder
zu arbeiten, sich zu verziehen, offene Leimfugen oder Risse zu zeigen. Bei Massivholz sollte deshalb in Verbindung mit Fußbodenheizung ein besonderer Schutz erfolgen. Das Raumklima, das für Menschen und Pflanzen am
besten ist, beträgt nach Medizin und Wissenschaft Jahresdurchschnittswerte von 40% bis 55% relative Luftfeuchtigkeit bei 18° bis 23° Celsius. Kurzfristige Abweichungen von diesen Empfehlungswerten, z.B. in den Wintermonaten schaden nicht. Es empfiehlt sich deshalb, im Raum ein Thermometer und ein Hygrometer anzubringen.

„Wie man sich bettet, so liegt und schläft man“ sagt ein altes Sprichwort. Deshalb sind diese Informationen für Ihr persönliches Wohlbefinden sehr nützlich. Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen, der „Tankstelle“ für unser Wohlbefinden und unser Immunsystem. Deshalb ist die Qualität der richtigen Matratze besonders wichtig. Dazu gehören natürlich auch der Bettrahmen, der passende Lattenrost und eine angenehme Bettwäsche. Die gesamte Bettanlage und der Schlafraum sollten individuell auf den Menschen abgestimmt sein. Dann muss jede Person für sich entscheiden und je nach Körpergröße, Gewicht, Schlafverhalten (z.B. Seiten oder Rückenschläfer) und Beeinträchtigungen (z.B. Hohlkreuz oder Rückenschmerzen) die einzelnen Materialien auswählen. Wer leicht oder viel schwitzt sollte auf gute Feuchtigkeitsregulierung achten. Vor allem in den Sommermonaten kann der Mensch über Nacht 1 bis 2 Liter Flüssigkeit abgeben. Auch sonst müssen Matratzen aus qualitäts- und hygienischen Gründen regelmäßig gewendet und gelüftet werden und spätestens nach 7 bis 10 Jahren erneuert werden. Regelmäßiges Drehen und Wenden ist nötig, um Wellen- und Muldenbildungen vorzubeugen. Die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sollte ca. 60% nicht übersteigen, um Schimmel oder
Stockfleckenbildung zu vermeiden. Auch bei Bettkästen ist auf ausreichende Be- und Entlüftung zu achten. Zum gesunden Schlaf gehört, dass der Schlafplatz nicht zu warm ist und ausreichend Sauerstoff vorhanden ist.

Bei Bestellungen unterschiedlicher Hersteller, z.B. Elektrogeräte in Ausführung Edelstahl, sind Struktur- und Farbabweichungen nicht zu vermeiden. Lackierte Metalle, anodisiertes oder poliertes Aluminium: Zur Reinigung dieser Metalle verwenden Sie eine leichte Spülmittellösung. Auf keinen Fall Alkohol, Scheuer oder Putzmittel gebrauchen! Anschließend trocken reiben. Metalle mit Oberflächenbehandlung: Verchromtes oder vernickeltes Metall pflegt man mit dem dafür vorgesehen handelsüblichen Metallreinigern, danach trocken reiben. Bitte Herstellerangaben beachten!

Hier hält die Werbung leider nicht immer, was sie verspricht. Nicht alles, was für Chrom, Edelstahl, Metall, Spiegel und Glas angeboten wird, ist auch gut für Möbel. Deshalb sagen wir vorsichtshalber und aus den Erfahrungen der letzten Zeit heraus, keine Mikrofasertücher für Polstermöbelbezüge, z.B. Leder, Kunstleder oder Stoffe aller Art zu verwenden. Weiche, saubere Tücher, z.B. Geschirrtücher oder Fensterleder sind dafür umso besser geeignet, vor allem in Verbindung mit den richtigen Reinigungsmitteln. Im Bedarfsfall wenden sich an Ihren Einrichtungsberater.

Die hochwertigen Beschlagsysteme sind für die Nutzung des Möbels unerlässlich. Durch Dämpfungs- und Komfortfunktionen ist aber auch eine Unterhaltspflege notwendig. Reparaturen und Justieren sind Arbeiten für den Fachmann.

Da die Möbeloberflächen in Material (Nachbildung, Kunststoff, Echtholzfurnier, Massivholz), Farben und Qualität sehr groß ist, haben sie auch unterschiedliche Stärken und Schwächen. Sie selbst können am besten einschätzen, wie stark die Möbelteile benutzt oder die Geräte in Anspruch genommen werden. Schönheit, Eleganz oder reine Naturprodukte (Massivholz) bedeuten nicht gleichzeitig hohe Strapazierfähigkeit und Lebensdauer. Alle Oberflächen verändern sich mehr oder weniger im Laufe der Zeit durch Licht und Sonneneinwirkung. Bei lackierten Oberflächen können synthetische Auflagen zu chemischen Reaktionen und Lackschäden führen. Auch hier gilt der Grundsatz, je „natürlicher“ die Oberfläche, desto empfindlicher ist sie. Nachbildungen oder Kunststoffe sind hier den Naturmaterialien häufig überlegen, auch hinsichtlich ihrer Reinigungs- und Pflegefreundlichkeit. Zu Massivholz oder Natur pur, gehört auch die persönliche Einstellung. Lassen Sie sich deshalb von unseren Fachleuten beraten, auch hinsichtlich des Pflegeaufwandes, z.B. Fingerabdrücke, Fleckempfindlichkeit, Hitzeempfindlichkeit, usw. und beachten Sie die Herstellerangaben. Eine leichte Patina ist im Laufe der Zeit und je nach Nutzung unvermeidbar.
(Siehe auch Chemische

Wenn es sich nicht um speziell abgestimmte Polituren handelt, schaden sie Ihren Möbeln eher. Silikonspuren sind im Nachhinein nur schwer zu entfernen. Bitte die Herstellerhinweise beachten.

Diese sind zur Gewährleistung der Produktsicherheit unbedingt zu beachten. Insbesondere verhindern Wandbefestigungen das Kippen oder Herunterfallen von Regalen und Schränken.

Die Auswahl und ständigen Neuentwicklungen auf dem Markt sind sehr vielfältig. Lesen und beachten Sie bitte deshalb die Produktinformationen.

In Neubauten herrschen beim Einzug in der Regel extrem hohe Boden- und Wandfeuchtigkeiten. Werte über 90% Baufeuchte und eine relative Luftfeuchtigkeit über 65% sind in den ersten Monaten häufig nicht zu vermeiden.
In diesem Zustand dürfen keine Möbelteile unmittelbar oder großflächig an die Wand montiert werden, sondern erst nach ordnungsgemäßer Austrocknung sämtlicher Böden und Wände. Ansonsten kann es schnell zu Feuchtigkeitsschäden, Aufquellen von Materialien oder gesundheitsschädlichen Schimmelpilzbildungen bzw. Stockflecken kommen. Die Nordseite der Gebäude ist besonders betroffen. In solchen Fällen sollte für eine ausreichende Luftzirkulation hinter den Möbelteilen gesorgt werden. Zu trockene Luft schadet Mensch und Material genauso wie zu feuchte Luft. Richtig sind im Jahresdurchschnitt 18° bis 23° Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 40% bis 55%. Möbel sollten Sie wenn irgend möglich mindestens 5 bis 10 cm von der Wand abrücken, damit die Luft überall gut zirkulieren kann. Ein regelmäßiges Durchlüften der Räume lässt noch vorhandene feuchte Luft schneller abziehen. Bei Paneelwänden oder Wandkombinationen, die zentimetergenau eingebaut werden, empfiehlt es sich unter Umständen etwas zu warten. Unsere Einrichtungsberater kennen sich mit diesem Problem aus und geben Ihnen die richtige Empfehlung. (Siehe auch Aufmass, Aufstellen, Ausrichten, Raumklima und allgemeine wichtige Informationen)

Zur Langzeitpflege benutzen Sie am besten entsprechende Spezialöle bzw. Wachse zum Auffrischen vor oder nach der Heizperiode. Bei der Glas- und Spiegelreinigung dürfen fettlösliche Glasreinigungsmittel nicht mit geölten Oberflächen in Kontakt kommen. Vor dem Nachölen/Wachsen bitte zuerst die Oberflächen reinigen.

Hier ist unbedingt zu beachten: Eine korrekte Bedarfsermittlung und ein korrektes Aufmaß (inkl. Tür-, Treppen- und Gangbreiten, Aufzug, Stockwerk usw.) sind Voraussetzung für eine fehlerfreie Montage. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass Boden, Wände und Decken nicht ganz gerade sind und deshalb bei der Montage ggf. Anpassungen, soweit möglich, erforderlich werden können. Sind Steckdosen und Lichtschalter richtig verlegt? Hält die Wandbeschaffenheit dem späteren Gewicht der Möbel, Hängeschränke, Wandborde etc. auch stand? Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass Boden, Wände und Decken nicht ganz gerade sind und deshalb ggf. Anpassungen, soweit möglich, erforderlich werden können. Gibt es kurzfristige Änderungen in den Räumlichkeiten, müssen sie dem Verkäufer und Monteur rechtzeitig mitgeteilt werden. Der entsprechende Raum muss leer und begehbar sein. Die Möbel müssen waagerecht ausgerichtet aufgestellt werden. (Siehe auch Aufmaß, Aufstellen, Ausrichten).

Aus Rattan oder Peddigrohr geflochtene Möbel aus Naturfasern eignen sich nicht für den Außenbereich und sind wie Massivholz zu behandeln. Nur bei besonderer Kennzeichnung, z.B. „Polyrattan“, sind sie für freie Außenflächen zu nutzen. Sie bedürfen keiner speziellen Pflege. Es genügt, sie mit einer Staubbürste und ein- bis zweimal im Jahr mit einem feuchten Tuch zu reinigen aber nicht zu nass. Eine leichte Geräuschbildung im Gebrauch der aufeinander reibenden Flechtmaterialien ist nicht zu vermeiden. Flechtmöbel aus Kunststofffasern (Saleen) sind je nach Produktinformation und Herstellerangaben auch für den Außenbereich geeignet.

Das Raumklima, das Medizin und Wissenschaft empfehlen, liegt bei Jahresdurchschnittswerten von 40% bis 55% Luftfeuchtigkeit und bei 18° bis 23° Celsius, als Idealklima für Mensch und Material. Kurzfristige Abweichungen von den Idealwerten für Wohnräume schaden nicht. Bei dauerhaft feuchten Wänden kann es zu Schimmelpilz und Materialschäden kommen.

Siehe auch Massivholz, Neubauten

Wandbefestigungen zur Sicherheit sind aufgrund der hohen Gewichte dringend zu empfehlen. Prüfen Sie, ob sich durch die Belastung Veränderungen ergeben haben, dann muss fachmännisch nachgestellt werden. Reinigen Sie bitte einmal jährlich die Hänge und Gleitschienen mit einem trockenen Tuch. Die übrigen Teile sind wartungsfrei.

Bei Rollschubführungen (erkennbar an zylindrischen Rollen) sollen die Laufschienen einmal jährlich mit einem trockenen Staubpinsel gereinigt werden. Auf keinen Fall die Rollen schmieren. Bei Kugelführung (erkennbar an
Rollkugeln) ist eine besondere Pflege nicht erforderlich. Sollte sich nach einiger Zeit ein Schubkasten nicht mehr ganz einschieben oder herausziehen lassen, dann ziehen Sie ihn einige Male mit „sanfter Gewalt“ bis zum maximalen Öffnungsanschlag.

Eine „absolute“ Farb- und Strukturgleichheit bei Sonderanfertigungen ist fertigungstechnisch bei industrieller Produktion oder Naturprodukten nicht möglich. (Siehe auch Farb- und Strukturunterschiede)

Hier sind unter allen Umständen die Angaben der Hersteller und die Hinweise der Fachleute in der Montage zu beachten. Bei elektronischen Geräten und Bauteilen ist grundsätzlich besondere Vorsicht geboten. Das gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Reparaturen an elektrifizierten Bauteilen dürfen ausschließlich von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden. Befinden sich Kinder im Haushalt, dürfen solche Elektro- oder Funktionsteile nicht unbeaufsichtigt bleiben. (Siehe auch Allgemeine Hinweise, Aufmass, Belastbarkeiten, Elektroteile, Funktionsmöbel.)

Damit sind einzeln gefertigte Kommoden, Konsolen und ähnliches gemeint. Auch bei hochwertigen Herstellern werden diese Teile meist nicht auftragsbezogen gefertigt oder furniert. Hier kann es je nach Material oder Holzart zu leichten Farb- und Strukturunterschieden kommen.

Vermeiden Sie bei der Reinigung von Spiegeln unbedingt den Kontakt handelsüblicher Reinigungsmittel mit den hochwertigen Möbeloberflächen. (Herstellerbeschreibung beachten)

Möbel müssen gerade und ausgerichtet aufgestellt werden. Schon bei kleinen Höhenunterschieden durch schiefe Böden oder Unebenheiten beim Aufstellen kann es nach einiger Zeit zu Veränderungen und/oder Schäden
insbesondere am Untergestell kommen, was z.B. Knarr- oder Quietschgeräusche hervorrufen kann. (Siehe auch Aufmaß, Ausrichten, Tische, Funktionsmöbel, Sicherheitshinweise)

Ein Stuhl ist keine Stehleiter oder Schaukel, ein Tisch ist kein Sitzmöbel. Leider passieren in den Haushalten hier immer wieder Unfälle oder es kommt zu Materialschäden. Aus Sicherheitsgründen weisen wir auf die Kipp- oder Bruchgefahr durch unsachgemäße Nutzung hin. Hierauf ist immer zu achten, insbesondere bei der Nutzung durch Kinder! (Siehe Sicherheitshinweise, Aufmaß, Belastbarkeiten)

Auch bei industriell hergestellten Möbeln sind Teile der Serienproduktion nach wie vor nur in Handarbeit möglich. Daher sind fertigungstechnische Toleranzen (Abweichungen) von Mustern, bei Möbel- und/oder Funktionsmöbelteilen, unvermeidbar und stellen im Rahmen der für Möbel aus industrieller Herstellung geltenden Toleranzen keine berechtigte Beanstandung dar. Zu beachten ist, dass es sich bei Maßangaben grundsätzlich nur ca.-Maße handelt

Bei auftretenden Bewegungsgeräuschen behandeln Sie die Gelenke und Drehpunkte mit harzfreiem Nähmaschinenöl. Geringen Metallabrieb entfernen Sie mit einem in leichter Seifenlauge getränkten Tuch. Das Ausrichten sollten Sie den Fachleuten überlassen, bei Veränderungen auch das Nachjustieren. (Siehe auch Metallteile, Möbelbeschläge)

Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass für die hitzeabsorbierenden Elektro- und Elektronikteile ausreichend Luftzirkulation gewährleistet ist. Bei Überhitzung kann es zu Schäden am Möbel und etwaige Folgeschäden kommen. Bitte achten Sie darauf, dass der Fernseher etc. der Belastbarkeit der Möbelteile entspricht und lassen Sie ihn nach dem Ausschalten bei geöffneten Türen auskühlen (Wärmestau kann zu schweren Schäden am Material oder Brandgefahr führen). Ausziehbare Drehbühnen benötigen keine besondere Pflege. Wichtig ist, dass beim Einbau modellbedingt erforderliche Kippsicherungen berücksichtigt werden und der TV-Gerätesockel immer auf der Mitte der Drehbühne steht. Achten Sie bei LCD- oder Plasmafernsehern auf ausreichende Belüftung und besprechen Sie den Einbau oder die Aufhängung mit Ihrem Einrichtungsberater. Wichtig ist die genaue Planung wie und wo die Medien aufgestellt werden und wie die Kabelführung laufen soll. Bitte Herstellerhinweise beachten.

Achtung: Bitte immer die Möbel-Produktinformationen bzw. die Pflegehinweise am Produkt beachten.

Bei der Selbstmontage und bei Planungsware mit Lieferung und Montage sind unbedingt die Montageanleitung vom Hersteller zu beachten sowie die vorgeschriebenen Beschläge und Werkzeuge zu verwenden, damit sie dem späteren Gewicht der Möbelteile auch standhalten. Wenn Sie selbst oder Ihr Vermieter etc. die Bausubstanz nicht genau beurteilen können, sollten Sie den Monteur eine Probebohrung durchführen lassen. Es geht um Ihre Sicherheit. Möbelmontage ist grundsätzlich Facharbeit. (Siehe auch Aufmaß, Aufstellen, Ausrichten, Belastbarkeit, Neubauten)