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„Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg.“

Überall wo man hinguckt lassen sich die verschiedensten Buddhafiguren entdecken. Ob im Garten, in den eigenen vier Wänden, in Restaurants, in Kaufhäusern oder bei dem besten Freund im Eingangsflur. Die Buddha-Dekofiguren sind schon seit Jahren voll im Trend und ein Abklingen ist nicht in Sicht. Doch was ist der Buddha, was symbolisiert er und woher kommt der Trend um die Buddhafigur überhaupt?

Vor schätzungsweise 2500 Jahren lebte Gotama Siddhattha in Nordindien, der sich in frühen Jahren mit der Frage beschäftigte, wie man das menschliche Leid aufheben könnte. Mit circa 35 Jahren erschien Gotama nach langer Suche die Lösung zu seinem Problem und er wurde zum heute weitbekannten Buddha. Buddha – derErwachte, der Erleuchtete – ist die Leitfigur des Buddhismus und wird häufig in meditierender Position dargestellt. Die Figur Buddha stellt hauptsächlich Frieden und Freiheit dar. Er ist tolerant, genügsam, undogmatisch und regt dazu an sich mit sich selber zu beschäftigen und an seinen eigenen Emotionen zu arbeiten.

Deutschland und der Buddhismus

Der Buddha-Trend lässt sich vor allem in Deutschland und in Asien erkennen. In Asien wird der Buddhismus jedoch anders interpretiert als in Deutschland. In Asien wünschen sich die Anhänger des Buddhismus ein Entkommen der Wiedergeburt. Ein ewiges „Nichtvorhandensein“ wird angestrebt. Ganz im Gegenteil dazu stehen die deutschen Anhänger des Buddhismus. Hier wird ein Leben nach dem Tod beziehungsweise eine Wiedergeburt erwünscht.  Der Leitgedanke „im Reinen sein mit seinen Gedanken und Emotionen“ haben die Deutschen geprägt und so symbolisiert die Buddhafigur für seine Anhänger ein ausgeglichenes Leben in Frieden mit sich und der Umwelt und fernab vom Alltagsstress. Der buddhistische Gedanke wurde erstmal im 16./17. Jahrhundert in Europa überführt und ab dem Jahre 1903 wurde der Buddhismus in Deutschland durch die Gründung des Vereins „Buddhistischen Missionsverein in Deutschland“ durch Karl Seidensticker fest etabliert. Ab dem Jahr 1993/1994 stießen dann im großen Stil die deutschen Medien auf den Buddhismus und seine Popularität nahm seinen Lauf. Der Buddhismus wurde zum Trend und so ließen sich in immer mehr Gärten und Wohnhäusern kleine Buddhafiguren wiederfinden.

Buddhafiguren als Dekoration

Die unterschiedlichen Buddhafiguren lassen sich vielfältig in den eigenen vier Wänden oder dem Garten ausstellen. Größere Buddhaköpfe können dekorativ im Garten platziert werden. Zusammen mit weißen Kieselsteinen als Untergrund und schlichten, grauen Blumentöpfen in denen Chinaschilf gepflanzt wird, harmoniert der graue Buddhakopf absolut. Wer es lieber etwas dezenter haben möchte, kann sich die Buddhafigur auf eine kleine Anrichte, eine Fensterbank oder einem Tablett dekorieren. Im Badezimmer lässt sich die meditierende Buddhafigur super in Kombination mit weißen Orchideen, einer Kerze, Badesalz oder einem Bimstein darstellen. Das sorgt für ein gemütliches Ambiente, in dem man sich voll und ganz entspannen kann.